Doppelheft der

ZEITSCHRIFT DER GERMANISTEN RUMÄNIENS

1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) / 2003

Hrsg. v. der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens, Zweigstelle Bukarest,

und dem Germanistiklehrstuhl der Universität Bukarest,

Editura Paideia, Bukarest

 

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Studentinnen und Studenten,

 

nach der Gründung der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens im Jahre 1990 und nach deren organisatorischen Festigung durch die Gründung zahlreicher Zweigstellen im Lande faßten wir voller Mut und Zuversicht, voller Begeisterung und noch in keinerlei Ahnung der auf uns zukommenden Schwierigkeiten, den Beschluß, ein Fachorgan unseres Fachverbandes zustande kommen zu lassen - die Zeitschrift der Germanisten Rumäniens.

Die Gründe lagen auf der Hand:

- den DeutschlehrerInnen auf Hochschul- und Schulebene sollte ein Publikationsorgan in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt werden, um darin die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Forschung und ihrer didaktischen Erfahrung zu veröffentlichen;

- damit sollte der Dialog über Fragen von Lehre und Forschung im germanistischen Bereich gefördert und intensiviert werden;

- nicht nur landesweit, sondern auch international sollten die Beziehungen zwischen den GermanistInnen unseres Landes und ihren FachkollegInnen in den deutschsprachigen Ländern sowie in der Auslandsgermanistik vervielfältigt und fruchtbarer gestaltet werden;

- mit dem massenweisen Exodus der Rumäniendeutschen nach der Wende entstand im germanistischen und DaF-Unterricht eine schmerzhafte Lücke, die jedoch - zumindest zum Teil - wieder geschlossen werden mußte.

Das alles war aufgrund der damals jüngst erreichten Informations- und Bewegungsfreiheit möglich, und es wäre ein fataler Fehler gewesen, den neuen Bedingungen nicht Rechnung zu tragen und weiterhin isoliert und gespalten zu bleiben…

Noch etwas jedoch bestimmte unseren Beschluß: In bewußter Fortsetzung der gewichtigen, ansehnlichen Bemühungen der GermanistInnen in Rumänien der 20er und 30er Jahre, die mit der Gründung des Germanistiklehrstuhls an der Universität in Bukarest im Jahre 1905, dann einige Jahre später auch an der Universität in Jassy institutionalisiert wurden, sollte an ihre Tätigkeit entsprechend den modernen, neuen Anforderungen angeknüpft werden. 1930 wurde die Societatea Germaniştilor din România gegründet, zwei Jahre danach wurde ihr Publikationsorgan, die Revista Germaniştilor Români, ins Leben gerufen. Ende der 30 Jahre und mit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen, durch die Deutschland Europa und die Welt in Brand setzte und Rumänien in den Sog des ideologischen und kriegerischen Wahns mitriß, ging auch die Germanistik in Rumänien durch die Mitmacherei einiger ihrer bedeutendsten Vertreter sowie durch die sog. Kollektivschuld der Deutschen in Rumänien zugrunde. Einige Hefte der Revista culturii germane versuchten noch einiges zu retten, dann wurde es erste Ende der 40er Jahre wieder möglich, den Deutschunterricht einzuführen und deutschsprachige Bücher und Periodika ins Leben zu rufen - allerdings sollte von nun alles im Bann der neuen Ideologie stehen.

Durch den Umstand, daß die deutsche Minderheit in Rumänien zwar teilweise nach Sibirien oder in die Baragan-Ebene deportiert, jedoch nicht vertrieben wurde, war es möglich, eine germanistische Tätigkeit an den Hochschulen und durch Publikationen zu entfalten. Und die Ergebnisse lassen sich in der historischen Rückschau durchaus blicken - eine sog. "fünfte deutsche Literatur" konnte sogar in Rumänien bedeutende Leistungen nachweisen, denen sich jene der Hochschulgermanistik anschließen konnten.

Von einem Verband der Germanisten konnte jedoch auch in den liberalsten Jahren der kommunistische Ära nicht die Rede sein.

Erst genau 60 Jahre nach der Gründung der Societatea Germaniştilor din România konnte unter den neuen Bedingungen nach der Wende im März 1990 die Societatea Germaniştilor din România gegründet werden. Und genau zwei Jahre später erschien das erste Heft der Zeitschrift der Germanisten Rumäniens - und auch dieses kulturelle Ereignis stand - wie jenes aus dem Jahre 1932 - im Zeichen des Todestages Johann Wolfgang Goethes. Noch bevor das erste Heft gedruckt werden konnte, wurde ein extra angefertigtes Exemplar dieser Zeitschrift dem Präsidenten des Deutschen Akademischen Austauschdiensts, Prof. Theodor Berchem, im überfüllten Bukarester Saal des Cercul militar, wo die rumänischen Behörden zu seinen Ehren einen offiziellen Empfang gegeben hatten, überreicht. Nicht nur, daß dies ja unser Wunsch gewesen ist, sondern es kam auch den Prof. Berchem begleitenden Mitarbeitern aus Bonn entgegen, die unsere Höflichkeitsgeste begrüßten und ermutigten. Prof. Berchem nahm jenes - mit heutigen Augen gesehen - Produkt unserer reinsten Begeisterung gerne entgegen, freute sich - wie später in einer Rede gestanden - darüber, daß er das erste Heft der germanistischen Zeitschrift Rumäniens in der Hand halten konnte, und drückte sodann seine Hoffnung aus, dem mögen weitere Hefte folgen. Daß es auf jenem Alumnitreffen mit offiziellem Empfang etwas muffig zuging, wie sich Prof. Berchem 2002 aus Anlaß eines neuerlichen Alumnitreffens in Bukarest über jene Abend aus dem Jahre 1992 äußerte, war in keinerlei Weise auf die Germanisten zu verdanken - und im übrigen hatte man damals auch keine andere Atmosphäre erwarten dürfen. Unsere Geste damals dürfte unter jenen Umständen die einzige lichtvollere Geste gewesen sein!

Daß dem ersten weitere Hefte gefolgt sind, ist eine unabweisbare Tatsache! Die Arbeit an den einzelnen Ausgaben, an den weiteren 11 Heften, gestaltete sich in den schweren Anfängen zu echten Abenteuern und ausopferungsvollem Dienst an der einheimischen Germanistik, die dadurch neue nationale und internationale Kontakte anzuknüpfen anstrebte. Mit wenigen, kaum ausreichenden finanziellen Mitteln, durch den selbstlosen Einsatz von Kolleginnen und Kollegen, Studentinnen und Studenten erfolgten die Texteingabe, die Textverarbeitung, die Korrektur - kostenlos, voller Enthusiasmus und Hingabe. Die technischen Möglichkeiten waren in den Anfängen überaus prekär, wir waren angewiesen auf die Computer des ICI / Zentralen Instituts für Informatik, dessen Mitarbeiter freilich kein Deutsch konnten… Wie die ersten Korrekturfahnen aussahen kann in unserer kleinen Ausstellung gesehen werden… Es erfolgten zahlreiche Korrekturen, bis die Texte annähernd richtig eingegeben und druckreif wurden…

Mit jedem Heft weitete sich der Kreis der Beiträger aus: immer mehr rumänische KollegInnen schöpften Mut, sich durch Aufsätze und Buchbesprechungen dem in- und ausländischen Vergelich in den Bereichen der germanistischen Lehre und Forschung zu stellen. Immer mehr binnen- und auslandsdeutsche GermanistInnen vertrauten uns ihre Beiträge an. Das Ansehen unserer Zeitschrift der Germanisten Rumäniens nahm zusehends zu. Die ersten Stellungnahmen waren ermutigend und anerkennend, so in: - Stefan Sienerth: Zeitschrift der rumänischen Germanisten. In: Südostdeutsche Vierteljahresblätter, 3, 1993, S. 166 f.; Hans Bergel: Germanistik im Südosten und der kulturpolitische Aspekt. In: Südostdeutsche Vierteljahresblätter, 3, 1994, S. 175-178; Krista Zach: Kulturelle Grenzüberschreitungen im Zeichen Goethes. Die Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - Societatea Germaniştilor Români. In: Südostdeutsche Vierteljahresblätter, 3, 1994, S. 178-184. Einige Jahre später wurde die ZGR mit ihrem ursprünglichen Vorbild verglichen, so von Sorin Gadeanu in seinem Aufsatz Ausrichtungen in der rumänischen Germanistik am Beispiel zweier Publikationen: 'Revista Germaniştilor Români' und die 'Zeitschrift der Germanisten Rumäniens'. (In: George Guţu, Speranţa Stănescu (Hrsg.): "Beiträge zur Geschichte der Germanistik in Rumänien (I)". GGR-Beiträge zur Germanistik, Bd. 1. Charme-Scott, Bucuresti 1997, S. 303-319.

Den Höhepunkt erreichten die Stellungnahmen in dem Beitrag von Kyoko Fujita mit der Überschrift: Die Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) und ihre Tätigkeiten. Die Geschichte und die Gegenwart der Germanistik in Rumänien. In: Neue Beiträge zur Germanistik. Band 2 / Heft 3 (113), 2003: Beiträge zur Optimierung des Deutschunterrichts Lesen und Projektunterricht. Internationale Ausgabe der Doitsu Bungaku. Herausgegeben von der Japanischen Gesellschaft für Germanistik, Tokio, S. 218-222.

Um das Ausmaß der Leistungen der GGR angemessen würdigen zu können, erläutert die japanische Verfasserin "die historischen und gesellschaftlichen Hintergründe"; "denn in Rumänien war die Entwicklung der Germanistik von der jeweiligen politischen und sozialen Lage abhängig. Im vorliegenden Beitrag werden die geschichtlichen Bedingungen der Germanistik in Rumänien im Umriss dargestellt, und es wird auf einige wichtige Aspekte der Tätigkeiten der GGR hingewiesen." Weiter führt Fujita aus: "1992 wurde das erste Heft der Zeitschrift der Germanisten Rumäniens (ZGR) sowie 1997 die erste Ausgabe der Reihe GGR-Beiträge zur Germanistik veröffentlicht. Die GGR versteht ihre Aufgaben im Zusammenhang mit der 1931 gegründeten Gesellschaft der rumänischen Germanisten  (GRG) und mit der von dieser 1932 veröffentlichten Revista Germaniştilor Români (RGR, Zeitschrift der rumänischen Germanisten). Beim III. Kongress der Germanisten Rumäniens im Jahr 1994 wurde die geschichtliche Kontinuität seit dem II. Kongress im Jahr 1932 betont. Dazwischen hat aber die Germanistik in Rumänien einen drastischen Wandel erlebt."

In bezug auf die ZGR selbst sowie auf die von ihr widergespiegelte Tätigkeit der GGR hebt die japanische Kollegin folgendes hervor: "Zuerst ist es bemerkenswert, dass die Themen der Beiträge in der ZGR rasch vielfältiger wurden. In ihrem ersten Heft lag das Schwergewicht auf den deutschen Mundarten und Regionalliteraturen in Rumänien. Nun behandeln die Beiträge in der ZGR umfangreiche Themenbereiche im deutschen Sprachraum vom Mittelalter bis zur Gegenwart. In der Literaturwissenschaft ist ein zunehmendes Interesse an Gegenwartsliteratur festzustellen. Bis 1993 erscheinen in der ZGR nur einige Beiträge über die Dichter aus der DDR, aber ab 1994 befasst man sich oft mit Schriftstellern und Dichtern wie z.B. Christoph Ransmayr, Durs Grünbein, Patrick Süskind, Botho Strauß u.a. Die Germanisten sind nun in der Lage, mit vielen aktuellen Informationen in Berührung zu kommen.

Was die Linguistik betrifft, so geht es in vielen Beiträgen um Fragestellungen aus der Perspektive der Angewandten Linguistik. Dieses dürfte mit der folgenden zweiten Sachlage im Zusammenhang stehen, dass eine große Nachfrage nach Deutsch als Fremdsprache sowohl in quantitiver als auch qualitativer Hinsicht besteht. Einem Bericht im Jahr 1996 zufolge sei das Unterrichtssystem angesichts der seit der Wende rasch zunehmenden Nachfrage nach DaF-Unterricht nicht ausreichend funktionsfähig, weil vor allem in den letzten zehn Jahren der Diktatur der Fremdsprachenunterricht stark unterdrückt worden sei und dadurch die Ausbildung der Lehrenden sowie die Entwicklung der Didaktik lange Zeit stagniert hätten [vgl. E. Viorel, Neue Bedeutung für Deutsch als Fremdsprache an rumänischen Schulen: Ein Aufschwung? In: ZGR Jg. 5, H. 1-2 (9-10), S. 190-193]. Um diesen Verlust auszugleichen, macht es sich die GGR zur Aufgabe, gemeinsame Diskussionsgelegenheiten zu schaffen und zwischen der Lehrerschaft und den Hochschulen zu vermitteln.

Zum dritten soll darauf hingewiesen werden, dass die GGR mit Erfolg bestrebt ist, in der Forschung der deutschen Mundarten und Regionalliteraturen eine wichtige Rolle zu übernehmen. Seit dem III. Kongress 1994 besteht eine Sektion für die deutschen Regionalliteraturen in Rumänien. In der ZGR werden viele wichtige Beiträge sowie Forschungsmaterialien veröffentlicht, wie z.B. Beiträge über Alfred Kittner sowie Moses Rosenkranz aus der Bukowina bzw. Adolf Menschendörfer aus Siebenbürgen u.a. Ferner finden sich auch Celans frühe Gedichte unter seinen maschinenschriftlichen Schriftstücken sowie Alfred Margul-Sperbers Briefwechsel mit verschiedenen Dichtern in seinen Nachlass im Literaturmuseum in Bukarest usf. Die neuesten Forschungsleistungen über die deutschsprachige Literatur aus der Bukowina wurden 2002 mit dem germanistischen Lehrstuhl in Jassy zusammen als GGR-Beiträge zur Germanistik 9 veröffentlicht. Bei allen hier angeführten Versuchen wird die intensive Zusammenarbeit mit den in- und ausländischen Institutionen sowie mit den ausgewanderten Wissenschaftlern gefördert.

Neben diesem Themenbereich legt die GGR auch auf die rumänisch-deutschen/ österreichischen Kultur- und Literaturinterferenzen besonderen Wert und vollbringt sehr bemerkenswerte Leistungen. Ihre Forschungsleistungen in den beiden Themenbereichen beweisen die vielfältigen Facetten der deutschsprachigen Literatur sowie die lebendig ineinander verflochtenen Beziehungen der Kulturen in Europa. Auch in diesem Sinne leistet die GGR zur Germanistik einen wichtigen Beitrag.

Auf der anderen Seite jedoch leidet nun die Germanistik in Rumänien anders als vor der Wende unter schwierigen Verhältnissen. Die Deutschlernenden in den Schulen nehmen nach einem Aufschwung nach der Wende wieder ab. Im Schuljahr 1998/1999 lernen z.B. nur noch insgesamt 225.036 SchülerInen Deutsch als Fremdsprache, während im Schuljahr 1991/1992 es noch 372.859 waren [vgl. Viorel, S. 193, sowie Rumänisches Bildungs- und Forschungsministerium, Programm zur Ausweitung des Deutschunterrichts als Mutter- und als Fremdsprache in Schulen, Lyzeen und an Hochschulen. In: ZGR Jg. 9, H. 1-2 (17-18), S.319]. Durch die Abnahme der Deutschlernenden ist nicht nur die Streichung von Lehrerposten in den Schulen zu befürchten, sondern auch die Zahl der Germanistik Studierenden reduziert sich und die damit verbundene staatliche Finanzierung. Unter diesen Umständen versucht die GGR, die Betreffenden «’von der Notwendigkeit und dem Nutzen der Mehrsprachigkeit zu überzeugen’, damit dem Fremdsprachenunterricht mehr Aufmerksamkeit geschenkt, aber auch mehr Unterstützung gewährleistet wird.» [Guţu, Die Problematik und Trends in der (Auslands-) Germanistik in Rumänien, S. 11]."

Die organisatorische und publizistische Tätigkeit der GGR findet nicht nur Anerkennung in Fachkreisen, sie wird in mancherlei Hinsicht sogar als Volbild betrachtet. Es ist bekann beispielsweise, daß der Ungarische Germanistenverband nach Aussagen seines ersten Präsidenten Arpad Bernath dadurch zustande kam, daß die ungarischen KollegInnen sich an der GGR ein Beispiel nahmen. In diesem Sinne konstruktiver gegenseitiger Anregungen sind auch die abschließenden Sätze von Kyoko Fujita zu betrachten:

"Die Bestrebungen der GGR, die Notwendigkeit der Mehrsprachigkeit anerkennen zu lassen, geben den GermanistInnen in Japan fruchtbare  Anregungen. Denn wir setzen uns trotz der ganz anderen geschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergründe mit ähnlichen Umständen auseinander."

Zusammen mit den bisherigen Kongressen der Germanisten Rumäniens 1994 in Neptun, 1997 in Sinaia, 2000 in Iaşi/Jassy und 2003 in Sibiu/Hermannstadt, mit den bislang 12 Bänden der Buchreihe GGR-Beiträge zur Germanistik und mit der neuesten Publikation der GGR in Zusammenarbeit mit dem DAAD "transcarpathica". germanistisches jahrbuch Rumänien zeugt die ZGR von der regen publizistischen Tätigkeit der GGR, von den Anstrengungen unserer KollegInnen aus dem ganzen Land, ihre fachliche Kompetenz nicht nur ständig zu steigern und den neusten Anforderungen anzupassen, sondern auch den FachkollegInnen bekannt zu machen.

Fügen wir die Publikationen, die unsere KollegInnen in den bedeutenderen Hochschulzentren des Landes erfolgreich herausgeben, hinzu, so ergeben sie eine facetten- und inhaltsreiche Palette von germanistischen Schriften, die sich durchaus sehen lassen und den Beitrag der Auslandsgermanistik um Wesentliches bereichern.

Dies alles ist möglich geworden durch die engen Bezieheungen der GGR zu den Fachverbänden der Inlands- und Auslandsgermanistik, mit den die Germanistik fördernden Institutionen wie DAAD, DFG, KulturKontakt und ÖsterreichKooperation, mit dem Bukarester Goethe-Institut, mit universitären und Forschungseinrichtungen im Ausland und - nicht zuletzt - mit der Deutschen Botschaft und der Österreichischen Botschaft in Bukarest.

Wir sind uns sicher, daß die Zeitschrift der Germanisten Rumäniens ihr bisher erlangtes wissenschaftliches Ansehen weiterhin nicht nur bewahren, sondern gewiß mehren wird.

 

Bukarest, den 19. Mai 2004

Univ.-Prof. Dr. George Guţu

Päsident der GGR,

Leiter des Germanistiklehrstuhls

der Universität Bukarest,

Schriftleiter der

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens,

Mitherausgeber der Publikation "transcarpathica".

germanistisches jahrbuch Rumänien

 

Literatur /zum Aufsatz von Kyoko Fujita/

Corbea-Hoişie, Andrei / Guţu, George / Hainz, Martin A. (Hrsg.): 'Stundenwechsel'. Neue Perspektiven zu Alfred Margul-Sperber, Rose Ausländer, Paul Celan, Immanuel Weissglas (GGR-Beiträge zur Germanistik 9 / Jassyer Beiträge zur Germanistik 9), Bukarest / Jassy / Konstanz (Paideia / Editura Universitatii „Al. I. Cuza“ / Hartung-Gorre) 2002.

GGR (Hrsg.): ZGR Jg. 1. H. 1 – Jg. 10. H 1-2 (19-20), Bukarest 1992-2001.

Guţu, George: Die Problematik und Trends in der (Auslands-) Germanistik in Rumänien. Ein unveröffentlichtes Vortragsmanuskript auf der Internationalen Tagung „Zukunftschancen der deutschen Sprache in Mittel-, Südost- und Osteuropa“, 20-24. November 2002, Graz. [Eine erweiterte Fassung erschien als Guţu, George: Selbstverständnis und Spezifik  im internationalen Gespräch. Überlegungen zur Entwicklung der (Auslands)Germanistik in Rumänien. In: transcarpatica. germanistisches jahrbuch Rumänien, 2002, H. 1, S. 17-28; Anm. GGR]

Guţu, George / Stănescu, Speranţa (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte der Germanistik in Rumänien (I) (GGR-Beiträge zur Germanistik 1), Bukarest (Charme Scott) 1997.

Koch, Friedhelm: Deutsche Aussiedler aus Rumänien. Analyse ihres räumlichen Verhaltens, Köln/Wien (Böhlau) 1991.

Kolar, Othmar: Rumänien und seine nationalen Minderheiten 1918 bis heute, Wien/Köln/Weimar (Böhlau) 1997.

König Walter: Die Deutschen in Rumänien seit 1918. In: Grimm, Gerhard / Zach, Krista (Hrsg.): Die Deutschen in Ostmittel- und Südosteuropa. Bd. 1, München (Südostdeutsches Kulturwerk) 1995, S. 251-296.

 

www.e-scoala.ro

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