Goethe-Gesellschaft in Rumänien 

Goethe-Symposion und Gründung der Goethe-Gesellschaft in Rumänien

 15.-16. April 1998

 


Auf Initiative der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens und unter Mitwirkung des Kulturministeriums Rumäniens, des Bildungsministeriums Rumäniens, der Universität Bukarest, des Goethe-Instituts Bukarest, der Goethe-Gesellschaft e.V. Weimar, der Stiftung Weimarer Klassik, des Wiener Goethe-Vereins und der Europäischen Kulturstiftung, Bukarest, fand in Bukarest vom 15.-16. April 1998 ein Goethe-Symposion statt.


Am Symposion beteiligten sich u.a. Prof. Dr. Werner Keller, Präsident der Goethe-Gesellschaft in Weimar, und Prof. Dr. Hilmar Hoffmann, Präsident des Goethe-Instituts, München.
Die Eröffnungsansprache hielt Prof. Dr. George Guţu. Dann ergriffen das Wort: Peter Reitz, Direktor des gastgebenden Goethe-Instituts in Bukarest, Prof. Werner Keller, die Vertreterinnen der zwei Minister, Prof. Hilmar Hoffmann, Dr. Klaus Heinemann, interrimistischer Geschäftsträger der Botschaft der BRD in Rumänien.


Zu Beginn des Symposions sprachen Prof. Dr. Werner Keller (Köln/Weimar) über Goethes “Urfaust“ - geschichtlich gedeutet, und Prof. Dr. Horst Schuller (Hermannstadt) zum Thema Von Mund zu Mund. Wege der Goethe-Rezeption.
Im Laufe der zwei Tage wurden außerdem folgende Vorträge gehalten:

 

+ Cornelia Ioncioaia (Iassy): Das Goethe-Bild in den Briefen des jungen Friedrich Schlegel

+  Mirela Ioniţă (Bukarest): Die Perzeption des Militärs in Goethes autobiographischen Schriften

+ Alexandru Boboc (Bukarest): Goethe und Kant über Wissenschaft und Kunst

+ Gheorghe Nicolaescu (Bukarest): Goethe und Büchner

+ Ştefan Alexe (Bukarest): Alchemie in “Faust II“

+ Elena Viorel (Klausenburg): Zwei rumänische Fassungen von Goethes “Faust“

+ Ileana Berlogea (Bukarest): Goethe und die rumänische Bühne

+ Octavian Nicolae (Jassy): “Egmont“-Übersetzungen aus 100 Jahren

+ George Guţu (Bukarest): Zu Hermann Hesses Goethe-Bild

+ Peter Kottler (Temeswar): Der Beitrag Goethes zur Bereicherung der deutschen Literatursprache

+ Anca Rădulescu (Bukarest): Zur Goethe-Rezeption bei Mircea Eliade

+ Horaţiu-Gabriel Decuble (Jassy): Des Werkes Regiment - die Meuterei der Werke. Typologisierendes zum autobiographischen Stil Goethes und Nietzsches.

 

Die überaus angeregten Diskussionen im Anschluß der Vorträge zeugten vom großen Interesse der rumänischen Goethe-Forscher und -Liebhaber für das Bukarester Symposion. Es wurde angeregt, in der Reihe “GGR-Beiträge zur Germanistik” einen Tagungsband herauszugeben.
Am Abend des 15. April boten Bukarester Germanistikstudentinnen und -studenten eine multimediale Goethe-Soiree an.


Zum Abschluß des Symposions erfolgte die Gründung der Goethe-Gesellschaft in Rumänien. An der Gründungssitzung nahmen außer den etwa 100 Gründungsmitgliedern auch. Prof. Dr. Werner Keller, Präsident der Goethe-Gesellschaft in Weimar, und Prof. Dr. Hilmar Hoffmann, Präsident des Goethe-Instituts, München, teil.
Zur Debatte gestellt wurde der Wortlaut des STATUTS der Goethe-Gesellschaft in Rumänien, der durch die Anwesenden einstimmig angenommen wurde.
Zum Ehrenpräsidenten der Goethe-Gesellschaft in Rumänien wurde Stefan Augustin Doinas und zum Präsidenten George Guţu gewählt.


Zusammensetzung des Vorstands der Goethe-Gesellschaft in Rumänien:
 

+ Stefan Augustin Doinaş, Träger der Goethe-Medaille - Ehrenpräsident [gest. 2002]

+ George Guţu, Universität Bukarest - Präsident

+ Horst Schuller, Universität Hermannstadt - Vizepräsident

+ Viorica Nişcov, Forschungsinstitut “George Călinescu“ - Mitglied

+ Andrei Corbea-Hoişie, Universität Jassy - Mitglied

+ Elena Viorel, Universität Klausenburg - Mitglied

+ Peter Kottler, Universität Temeswar - Mitglied

+ George Gană, Universität Bukarest  - Mitglied

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