Österreich-Bibliotheken in Rumänien  

 

 

20 Jahre1992-2012

 

Eigene und gemeinsame Aktivitäten

 

ZUSAMMENFASSUNG DER REISE

PLURALITÄT ALS KULTURELLE LEBENSFORM: ÖSTERREICH UND DIE NATIONALKULTUREN SÜDOSTEUROPAS

 UNGARN-RUMÄNIEN-SERBIEN-KROATIEN

23.-29. September 2012

 

Sonntag, 23. September: Abfahrt vom Hotel ETAP/IBIS aus Wien – vorbei an Bruck a. d. Leitha (Heimat des Museumswärters Irrsiegler aus Th. Bernhards „Alte Meister“) und an Rohrau (Geburtsort von Joseph Haydn) Musikbeispiel: Joseph Haydn, Symphonie „Le matin“ 1. Satz, Schilderung eines Sonnenaufganges, Österreich-Ungarische Haydn Philharmonie, Adam Fischer – Überquerung der Leitha (jahrhundertelang Kulturgrenze zwischen Österreich und Ungarn, ab 1867 Grenze zwischen Trans- und Cisleithanien, vgl. die Schlusspassage aus Adalbert Stifters Studie „Brigitta“) – Fahrt über die Parndorfer Platte – kurze Pause an der ungarischen Grenze – Mb: Johann Strauß: Csárdás aus der Oper „Ritter Pásmán“, Neujahrskonzert 2011, Wiener  Philharmoniker, Franz Welser-Möst – Fahrt durch NW-Ungarn vorbei an Györ (Schauplatz des 2. Aktes von Grillparzers „Ein Bruderzwist in Habsburg), der Benediktinerabtei Pannonhalma und an Komárom (Geburtsort von Franz Lehár) Mb: Franz Lehár, Ouvertüre und Couplet des jüdischen Zwiebelhändlers Wolf Bär Pfefferkorn aus der Operette „Der Rastelbinder“, ORF-Symphonieorchester, Hans Graf. Ouvertüre zur Operette „Der Göttergatte“, Silvesterkonzert 2011, Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann – Vorbei an Tatabánya, auf dem Hügelkamm Darstellung des „Turul“, des mythischen „Ursymboles“ der Magyaren –  Überquerung der Donau – Kaffeepause an der Autobahn im Süden Budapests – Fahrt durch die Tiefebene Alföld – Mb: Zsoltán Kodály: Tänze aus Galánta, Philharmonia Hungarica, Antal Dorati – Ankunft in Kecskemét (Geburtsort von Kodály) – Jausenpause – Stadtrundgang über das Rathaus von Ödön Lechner, den Hauptplatz zum Kodály-Museum im ehemaligen Franziskanerkloster, dann József Katona Stadttheater (Helmer und Fellner) und röm.-kath. Pfarrkirche im ungarischen Zopfstil – Weiterfahrt durch das Alföld – Mb: Johannes Brahms: Zigeunerlieder op.103 mit der Nennung von Kesckemét im 6. Lied, Jessye Norman, Daniel Barenboim - Kiskunfélegyháza (Jugendstilrathaus und Nepomuk-Statue) – weiter in Richtung Szeged (Geburtsort von Jenő Huszka) Mb: Jenő Huszka, Zigarrettenwalzer und Liebesduett aus der Operette „Lili bárónő“ – Ankunft in Szeged, Unterbringung in den verschiedenen Pensionen – Stadtrundgang über den Domplatz zur Theiß, Stadtmuseum, Stadttheater, Széchenyiplatz, Palais Reök, Spaziergang zu alten und neuen jüdischen Synagoge – Ungarische Folkoredarbietung und gemeinsames Abendessen.

Montag, 24. September: Nach dem Frühstück gemeinsame Fahrt zum neuen Gebäude (2004) der Universität Szeged und Besuch der Österreich-Bibliothek   –  Kaffeepause in der Unicaféteria – „Christine Dollinger-Ehrenrunde“ durch Szeged gemäß dem mittelalterlichen Ritter-Epos- Motiv der „Zweiten Ausfahrt“ – Fahrt in Richtung rumänische Grenze Mb: Béla Bartók, Rumänische Volkstänze Sz 68 und nach dem Grenzübertritt den 3. Satz aus dem „Divertimento“, Orpheus Chamber Orchestra   –   Pause beim Bartók-Denkmal in seiner Geburtsstadt Sănnicolau Mare (1881 hieß es Nagyszentmiklos) – Weiterfahrt in Richtung Lenauheim  Mb: Franz Liszt, Mephistowalzer (Klavierfassung), Evgeny Kissin – Jausenpause vor dem Rathaus von Lenauheim – Besuch des Geburtshauses (1802) von Nikolaus Lenau – Lesung im Lenaupark: Der Postillion, Die drei Zigeuner, In der Dorfschenke aus dem „Faust“ (direkte Inspirationsquelle für den „Mephistowalzer), als Faust debütiert Dr. Monika Manczyk-Krygiel – Weiterfahrt in Richtung Timişoara Mb: Mephistowalzer, Orchesterfassung, Neujahrskonzert 2011, Wiener  Philharmoniker, Franz Welser-Möst und Franz Liszt: Die drei Zigeuner, Elisabeth Kulman, Eduard Kutrowatz – Ankunft in Timişoara – Aufteilung in die beiden Unterkünfte – Vortrag von Prof. Rudi Gräf zur Geschichte des Banats und anschließendes gemeinsames Abendessen in der „Casa Politehnica 2“

Dienstag, 25. September: Nach dem Frühstück gemeinsamer Spaziergang zur Universitätsaula – Begrüßungen und Verleihung der Ehrenmedaille an Frau Christine Dollinger – Vorträge – Mittagsbuffet – Freizeit – 16.00 Treffpunkt bei  der orthodoxen Kathedrale, Besichtigung der Kirche und des Ikonenmuseums in der Krypta – Stadtrundgang (Staatsoper, Altes Rathaus, Prinz Eugen Haus – Besichtigung der röm-kath. Pfarrkirche St. Georg – gemeinsamer slow-café auf dem Platz Unirii – Besuch der Vorstellung „Shaking Shakespeare“ im Deutschen Theater Temeswar – Gemeinsames Abendessen in der „Casa Politehnica 2“.

Mittwoch, 26. September: Nach dem Frühstück Aufnahme der Gruppe aus der „Casa Politehnica 1“ in den Bus – Fahrt durch das Banat in Richtung Serbien Mb: Johann Strauß: Der Zigeunerbaron, Ouvertüre, Sittenkommissions-Couplet, „Patriotisch bin ich sehr, aber tauglich bin ich nicht“-Couplet, Wiener Symphoniker, Nikolaus Harnoncourt – Grenzübergang nach Serbien mit Blick auf die Werschatzter Berge, der südwestlichen Ausläufer der Karpaten – Fahrt nach Vršac  Mb: Johann Strauß: Živio-Marsch aus der Operette „Jabuka“, spielend im serbischen Banat, Neujahrskonzert 2002 Wiener  Philharmoniker, Seiji Ozawa – Kaffeepause in Vršac (einstiges Weinbauzentrum der Monarchie mit berühmten Rieslingen –  hier begann man nach der weltweiten katastrophalen Reblauspest Ende des 19. Jahrhundersts mit dem Anbau amerikanischer Weinsorten –  und Schauplatz von Milo Dors Roman „Nichts als Erinnerung“) – Fahrt durch die serbische Vojvodina in Richtung Belgrad Mb: Peter I. Tschaikowsky, Slawischer Marsch (nach serbischen Themen) Chicago Symphony Orchestra, Claudio Abbado) – Erläuterungen zu Aspekten der jüngsten Geschichte Serbiens – Mb: Franz Lehár, Reiterlied 1914 (mit der Nennung Belgrads) Jürgen Sacher, Cord Garben.  Carl Loewe, Ballade „Prinz Eugen“, Dietrich Fischer Dieskau, Gerald Moore. Johann Strauß, Der Zigeunerbaron, „Belgrader-Schlacht“-Couplet in der Harnoncourt-Aufnahme – Überquerung der Donau – Einfahrt nach Belgrad – Ankunft und Bezug des Hotels Royal – Mittagessen im Hotel – Stadtrundfahrt (Titomausoleum, Karadjordjevic-Villen, Stadien, Sveti Sava-Kirche, Parlament…) und Rundgang auf der Festung Kalemegdan mit spektakulärem Blick auf den Zusammenfluss von Donau und Save – Pause im Hotel – Vernissage in der Österreichischen Botschaft – Nächtliche Schiffsrundfahrt auf der Donau.

Donnerstag, 27. September: Nach dem Frühstück Fahrt zum Gebäude der Universitätsbibliothek – Begrüßung und Vorträge – Mittagsbuffet – Fahrt aus Belgrad in Richtung Novi Sad Mb: Marsch der Janitscharen und W. A. Mozart: Ouvertüre zur „Entführung aus dem Serail“, beide auf der CD „the dream of the orient“, concerto köln-saraband – Besuch des Klosters Krušedol (Grabstätte von Milan und Ljubica Obrenović) am Südosthang der Fruška Gora – Weiterfahrt nach Sremski Karlovci (Friede von Karlowitz 1699) Besichtigung der Ikonostase von Theodor Kračun (singulärer Mischstil zwischen byzantinischer Formensprache und „westlich“-habsburgischem Barock) – Kaffeepause – Weiterfahrt über Petrovaradin und die Donau nach Novi Sad – Besuch der Österreich-Bibliothek in der Matica Srpska – Stadtrundgang (Orthodoxe Kathedrale und Bischofspalast, Donaustraße, röm.-kath. Pfarrkirche, Rathaus, Serbisches  Nationaltheater und anschließend leichten Fußes und frohen Sinnes durch die Stadt zurück zum Bus) – Fahrt zum Hotel Duga – Frugales Abendessen.

Freitag, 28. September: Nach dem Frühstück Fahrt zum Universitätsgebäude – Begrüßung , Vorträge und gemeinsames Mittagessen (indes Haslmayr in einer Stunde der wahren Empfindung zu Petrovaradin in einem Fischrestaurant direkt an der Donau ein hinreißendes Fischpaprikaš, umspült von einem frisch-trockenen Riesling aus der Fruška Gora, zu sich nimmt) – Fahrt über Futog zum Donaugrenzübergang nach Ilok – Fahrt in Richtung Osijek Mb: Joseph Haydn, Rondofinale aus dem Streichquartett op.33/3 (serbischer Kolo kombiniert mit einem slawonsichen Seitenthema) Quatuor Mosaïques. Symphonie Nr. 103 langsamer Satz (kroatisches Volkslied) und Finale aus Haydns letzter Symphonie Nr. 104 (Kroatisches Volkslied „O Jelena“) Österreich-Ungarische Haydnphilharmonie, Adam Fischer – Fahrt durch das im Krieg völlig zerstörte Vukovar, nunmehr vorbildlich wiederaufgebaut, Schloß Eltz – Ankunft in Osijek – Führung durch die Festung an der Drau und die Altstadt (Geburtshaus von Franjo Kuhać, eigentl. Franz Koch) durch Prof.Vlado Obad – Spaziergang durch die Parkanlagen (Denkmäler!!) und die Jugendstilprachtstraße zur Österreich-Bibliothek – Empfang und Imbiss – Abendlicher Spaziergang über die Draubrücke zum Bus an der Nordseite der Drau – Fahrt in Richtung Pécs – längerer Grenzaufenthalt an der ungarischen Grenze (wie sich herausstellen sollte aufgrund eines Fehlers der ungarischen Seite) – Weinabendjause mit Musik und Kellerverkostung im Weingebiet Villany – in tiefster Nacht Ankunft im Hotel Laterum in Pécs.

Samstag, 29. September: Nach dem Frühstück Fahrt mit einem elfwagigen Taxigeschwader zur Österreich-Bibliothek – Begrüßung und Vorstellung der Bibliothek und ihrer Mitarbeiter – Kaffeepause – Fahrt mit dem Linienbus ins Stadtzentrum – Stadtrundgang (Kodály-Statue, Park, Domplatz, Bischöfliches Palais, frühchristliche Ausgrabungen, Spaziergang über die Museumsstraße ins Stadtzentrum, Besuch der Klimó-Bibliothek, Hauptplatz, Innerstädtische Pfarrkirche Hl. Maria/Kassim Ghazi Pascha Moschee) – Fahrt mit dem Bus zum Fernsehturm – Auffahrt mit dem Lift zum prächtigen Panoramablick – Picknick beim Autobus – Fahrt zum Zsolnay-Mausoleum und-Viertel (kurzer Rundgang) – Fahrt vorbei am neu errichteten Kodály-Konzerthaus auf der Autobahn vorbei an Mohács (Vernichtung des mittelalterlichen Ungarn durch die Türken im Jahr 1526 und damit Beginn des habsburgischen Einflusses in Ungarn bis 1918) in Richtung Budapest – Kleiner musikalischer Streifzug zum Thema „Verbunkos/Werbung“: Johann Strauß: Der Zigeunerbaron, Finale 2. Akt, Werbungsszene, Harnoncourt-Aufnahme.  L. v. Beethoven: Symphonie Nr.3 Es- Dur op. 55 „Eroica“, Verbunkos-Variation im Prometheusmusik-Finale. 7. Symphonie A-Dur op. 92, Finale, Chamber Orchestra of Europe, Nikolaus Harnoncourt.  „Originaler“ Verbunkos: Bihári János, Sarkantyús verbunk és friss (Recruitment Dance with Spurs followed by Fast Dance) auf der CD „Verbunkos“ – A magyar állami népi együttes produkciója. Josef Lanner: Die Werber, Walzer op. 103 Altwiener Octett. – Kurzzyklus „Arabella“: „Und du wirst mein Gebieter sein“ und Schluss-Szene, Wiener Philharmoniker, Georg Solti. Essay „…der helle, stille Donau…oder: wo liegt Slawonien? – Zur Bedeutung einer historischen Kulturlandschaft in Hugo von Hofmannsthals Arabella“ von Harald Haslmayr – Kaffeepause – „Der melancholische Spieler“ – Peter Handke zum 60. Geburtstag . Ein Film von Peter Hamm, 2002 – Reisezusammenfassung und Mb: Josef Haydn: Finale aus der „Abschiedssymphonie“ Nr. 45 fis-moll, Österreich-Ungarische Haydnphilharmonie, Adam Fischer – Dankesworte –  Ankunft in Wien pünktlich um 21.00 – Entlassung und Segen.

 

Buchtipps:

1. Miklos Bánffy, Die Schrift in Flammen. Zsolnay Verlag Wien 2012

2. Dejan Medaković, Serbischer Barock. Böhlau Verlag. Wien, Köln, Weimar 1991

3. Moritz Csáky, Ideologie der Operette und Wiener Moderne. Ein kulturhistorischer Essay                 zur österreichischen Identität. Wien, Köln, Weimar 1997

+ Österreich-Bibliothek Bukarest  

 


 Veranstaltungen:

 

Æ 21. Oktober 2010: Lesung von Martin Pollack (Wien) 

 

Æ 27. Sept.-2. Okt. 2010: Kollquium der Österreich-Bibliotheken im Ausland - "Italien in der österreichischen Literatur. AutorInnen, Landschaft, Beziehungen"

 


Æ 27. Oktober 2009 um 17.00 Uhr die Ö liest Aktion im Schillerhaus: eine Lesung über Hofmannsthal und  um 18.00 Uhr der Film Die Fälscher. Eintritt frei!

Æ Mittwochs um 18.00 Uhr werden im Goethe-Saal, Pitar-Mos-Str. 7-13, II. Etage, deutschsprachige Filme gezeigt. Eine gemeinsame Aktion der Österreich Bibliothek und des DAAD-Lektorats an der Universität Bukarest

Æ 28. März 2009, um 17.00 Uhr: Lesung der Schriftstellerin Lilian Faschinger  

 

Adresse:


+ Österreich-Bibliothek Bukarest
Facultatea de Limbi şi Literaturi Străine
Universitatea din Bucureşti
Str. Pitar Moş 7-13
RO-010451 Bucureşti 1

Kontaktpersonen:


Prof. Dr. George Guţu: gutugeorge@yahoo.de

Prof. Dr. Mariana Lăzărescu: mlazares@yahoo.de

[Siehe auch: http://www.oesterreich-bibliotheken.at/verzeichnis2.php?id=26]

     

+ Österreich Bibliothek Temeswar  

Die Österreich-Bibliothek Temeswar ist im Gebäude der West-Universität Temeswar, im IV. Stock, im Raum 401
untergebracht.

Für die gesamte Tätigkeit der Temeswarer ÖB ist die Lehrstuhlleiterin, Prof. Dr. Roxana Nubert, verantwortlich.
Die Temeswarer ÖB hat eine Bibliothekarin, die fest angestellt ist. Mit dieser Aufgabe wurde Mag. Karin Dittrich betraut.

 

Adresse:


+ Österreich-Bibliothek Temeswar/Timişoara

Bd. Vasile Pârvan 4
RO-1900 Timişoara

 
E-Mail:
oebibltemeswar@yahoo.de
Tel.+Fax: 0040-256-22.13.24

Kontaktpersonen:


Prof. Dr. Roxana Nubert: ana@litere.uvt.ro

Mag. Karin Dittrich: oebibltemeswar@yahoo.de

[Siehe auch: http://www.oesterreich-bibliotheken.at/verzeichnis2.php?id=27]

     

+ Österreich-Bibliothek Cluj/Klausenburg  

Die Österreich-Bibliothek Cluj-Napoca/Klausenburg wurde am 4. März 2003 Auf Grund eines Vertrages zwischen der Babes-Bolyai-Universität und dem österreichischen Außenamt eröffnet.

Buchbestand: etwa 5000 Bände. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Gräf ist der wissenschaftliche Leiter der Österreich-Bibliothek in Klausenburg.

Adresse:


+ Österreich-Bibliothek Cluj-Napoca
Str. Horea 7
RO-3400 Cluj-Napoca
TEL. 0040-264-530927
E-mail: oest_bibl_cj@yahoo.com

Kontaktperson:


Prof. Dr. Rudolf Gräf: oest_bibl_cj@yahoo.com

[Siehe auch: http://www.oesterreich-bibliotheken.at/verzeichnis2.php?id=28

 

 

www.e-scoala.ro

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