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VII. Kongress der Germanisten Rumäniens, Timişoara/Temeswar, 22.-25. Mai 2006

  

- Comitetul de organizare / Das Organisationskomitee -

Str. Pitar Moş 7-11 / RO-010451 Bucuresti

Tel. + Fax.: 0040-21-252.59.72;

Tel.: 0040-21-252.15.51; 0040-21-318.15.79 (int. 27)

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 Forum: Studentische Forschung und kreatives Schreiben:

Phänomene der Exklusion, Trennungsängste, gefährdete und langwierige Meinungsbildung

Exposé

 

Bist du ein Jasager? Bist du ein Neinsager? Selbstbehauptung oder Abhängigkeit? Selbstbestimmung oder Fremdbestimmung? Diese Fragen beschäftigen uns. Sie beschäftigen auch Dich und mich. Existentiell. Gedanklich. Emotionell. Studierende möchten grundsätzlich selbständig werden. Die Studienangebote für Germanisten sind ebenfalls grundsätzlich darauf ausgerichtet, Studierende selbständig und eigenständig werden zu lassen. Mehr oder weniger reflektiert setzen Lehrbeauftragte wiederum eine eigenverantwortliche Reproduktion der wissenschaftlichen Kommunikation in Bewegung. Sie tun das aufgrund einer epistemisch vertretbaren und aufgrund einer personalisierten Entscheidungsfindung. Die Anknüpfungsmöglichkeiten an die Vorstellungs- und Erfahrungswelten der Studierenden sind dabei teilweise beschränkt.

 

Studierende lassen sich zunächst führen.  Denn die einleitenden Sätze des Lehrbeauftragten, die gemeinsam akzeptiert oder abgelehnt werden müssen, ermöglichen überhaupt das Verstehen der übrigen Sätze; sie bauen aufeinander. Von Kapitel zu Kapitel werden sie argumentativ verkettet und fortgebildet.

 

Studierende lassen sich zunächst führen. Das haben wir bereits schriftlich festgehalten. Und wie geht es weiter?

Studierende wollen später auch dem gegenüber autonom werden, von dem sie etwas gelernt haben und Autonomer-Werden ist auch in dieser Form mit Trennung von dem Anderen, mit dem Loslösen von einer Ex-Autorität verbunden.

 

Goethe soll sich einmal über die wissenschaftliche Betätigung geäußert haben: „Ich habe durch nichts die Menschen besser kennen gelernt, als durch meine wissenschaftlichen Bestrebungen. Ich habe es mich viel kosten lassen, und es ist mit manchen Leiden verknüpft gewesen: aber ich freue mich dennoch, die Erfahrung gemacht zu haben.

Dasselbe gilt auch für die durch kreatives Schreiben vermittelte Erkenntnis.

 

Was will dieses Forum studentischer Forschung?

Antworten finden auf Fragen wie:

- Wie steht es um deine Studien- und Forschungsplanung?

- Warum wäre dieses Buch für dich und für andere Germanisten vielleicht ein Gewinn?

- Greife eine Analyseperspektive deiner Wahl auf! Eröffne anderen Kollegen deinen personalisierten Zugang zu möglichen Sinnzusammenhängen!

- Ist der Ausgangstext auch ein Ansatz zu einem möglichen Forschungsvorhaben?

- Willst du deine ersten Teilergebnisse vorzeigen?

- Wie sieht die Welt aus, die du in deinen Schreibversuchen angehst und darstellst?

- Wie kommuniziert man Wissen und Empfindung? Ähneln sich diese Erkenntniswege? Trennen sie sich? Kreuzen sie einander?

 

Zusätzliche Info erwünscht? Carmen Iliescu (carmen.iliescu.21@artelecom.net) und Hermine Fierbinţeanu (iohefi2000@yahoo.com) helfen gerne weiter.

 

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