UNIVERSITATEA BUCUREŞTI / UNIVERSITÄT BUKAREST

FACULTATEA DE LIMBI STRĂINE / FAKULTÄT FÜR FREMDSPRACHEN

 CATEDRA DE GERMANISTICĂ / INSTITUT FÜR GERMANISTIK

Str. Pitar Moş 7-13            RO-010451 Bucureşti    

Tel. 0040-21-318.15.79; 0040-21-252.15.51;

Tel.+Fax: 0040-21-252.59.72

E-mail: gutugeorge@yahoo.de

www.unibuc.ro/ro/catd_lscllg_ro

 

IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEN

 

 VERANSTALTERN DES

INTERNATIONALEN MUSIKFESTIVALS UND

-WETTBEWERBS

"GEORGE ENESCU"

(Bukarest, 30.Aug.-26. Sept 2009)

http://www.festivalenescu.ro

 

und der

GESELLSCHAFT DER GERMANISTEN RUMÄNIENS

im Rahmen des

Exzellenz- und Forschungszentrums "Paul Celan"

 

organisiert das

INTERNATIONALE SYMPOSION

"Paul Celan und der europäische Kulturraum"

SIMPOZIONUL INTERNATIONAL

"Paul Celan şi spaţiul cultural european"

(Bukarest, den 24.-26. September 2009)

aus Anlass der Aufführung der Oper "Celan"

von Peter Ruzicka in der Bukarester Nationaloper

(http://www.festivalenescu.ro/eng/programme.html)

Austragungsort: Zentrale Universitätsbibliothek (BCUB)

Str. Boteanu 1, Corp C, Sala Metodica

 

  + Curriculum vitae von TeilnehmerInnen

    ( Abstracts )

Nina Cassian

Peter Ruzicka

Bianca BICAN

Young-Ae CHON

Ioana CRĂCIUN

Gabriel H. DECUBLE

Irene FANTAPPIÈ

Markus FISCHER

George GUŢU

Yoshihiko HIRANO

Andrei CORBEA-HOIŞIE

Christine IVANOVIĆ

Sissel LAEGREID

Camilla MIGLIO

Helga MITTERBAUER

Iulia-Karin PATRUT

Petro RYCHLO

Hans-Jürgen SCHRADER

Horst SCHULLER

Hiroaki SEKIGUCHI

Heinrich STIEHLER

Grete TARTLER

Barbara WIEDEMANN


 

  ► Bianca BICAN, seit 2004 Univ.-Lektorin am Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur an der Fakultät für Philologie der Babes-Bolyai-Universität Cluj-Napoca (Klausenburg). 1995 Lizentiatsabschluss an der Lucian-Blaga-Universität Sibiu, 2000 Promotion bei Prof. Dr. Horst Schuller. Schwerpunkte: Deutsche Gegenwartsliteratur/Lyrik, Deutsche Literatur in Südosteuropa, Deutschsprachige Presse Siebenbürgens, Übersetzungswissenschaft.

Publikationen: Bican, Bianca: „VII.1. Internationale Celan-Rezeption. 1.4. Rumänien”. In: May, Markus/ Goßens, Peter/ Lehmann, Jürgen (Hrsg.): Celan-Handbuch. Leben-Werk-Wirkung. Stuttgart/ Weimar: Metzler, 2008. S. 358-359. Bican, Bianca: Deutschsprachige Presse in Siebenbürgen (1860-1910). In: Obad, Vlado (Hrsg.): Regionalpresse Österreich-Ungarns und die urbane Kultur. Wien: Feldmann 2007. S. 13-55. Bican, Bianca: Die Celan-Rezeption in Rumänien. (Studia Transylvanica; Bd. 33). Köln/ Weimar/ Wien: Böhlau 2005. Schullerus, Adolf: Scurt tratat de etnografie a saşilor din Transilvania. Traducere din limba germană de Bianca Bican. Cuvânt înainte de Anca Goţia. Bucureşti: Meronia 2003.

  ► Young-Ae CHON, geb. 1951, ist Professorin für deutsche Literatur an der Seoul National University und Lyrikerin. Ihr Spezialgebiet ist Lyrik. Sie studierte in Seoul und promovierte über Paul Celan. Sie war die Vizepräsidentin der Koreanischen Gesellschaft für Komparatistik und die Präsidentin der Koreanischen Goethe-Gesellschaft. Sie war Gastprofessorin an der Ludwig-Maximilians Universität München und External Senior Fellow of the Freiburg Institute for Advanced Studies.

Autorin vieler Fachbücher: Die Leidensgestaltung in der Lyrik Paul Celans (1986), Zeitgenössische deutsche Literatur. Reflexionen über die Teilung und Wiedervereinigung des Landes (1998), Briefe aus Weimar (1999), Goethe und die Ballade (2007), usw. und Übersetzerin vieler deutscher Autoren ins Koreanische: Franz Kafka, Uwe Johnson, Christa Wolf, Reiner Kunze, Wolf Biermann, Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, Johann Wolfgang von Goethe (sämtliche Gedichte des ersten Bandes der Hamburger Ausgabe, Gedichte; Dichtung und Wahrheit). Daneben hat sie auch sechs, teilweise auf Deutsch geschriebene Lyrikbände veröffentlicht: Regenbogen für Franz Kafka (2005), Kafka, mein Kafka (2007).

  ► Ioana CRĂCIUN hat Anglistik und Germanistik an der Universität Bukarest studiert und wurde 1987 an der Universität Tübingen mit einer Arbeit über die Lyrik Christian Morgensterns zum dr. phil. promoviert. Sie arbeitet seit 1992 als Dozentin für deutsche Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Bukarest. Lyrikerin, Dramatikerin, Übersetzerin Peter Weiss’, Tankred Dorsts, Friedrich Dürrenmatts u.a.

Wichtigste Buchpublikationen gehören: „Mystik und Erotik in Christian Morgensterns Galgenliedern“ (Peter Lang: Frankfurt am Main et al. 1988), „Die Politisierung des antiken Mythos in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“ (Max Niemeyer: Tübingen 2000), „Historische Dichtergestalten im deutschen Gegenwartsdrama“ (Carl Winter: Heidelberg 2008), „Wortakrobat ohne Netz“ (Lyrik in deutscher Sprache, ADZ: Bukarest 2005).

  ► Gabriel H. DECUBLE hat ältere und neuere deutsche Literaturwissenschaft, Romanistik und klassische Philologie in Rumänien, Deutschland und Frankreich studiert. Er promovierte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br und lehrte 1992-1999 und 2002-2005 Germanistik in Iaşi, 1999-2001 rumänische Literatur in Paris (INALCO) und seit 2006 Germanistik an der Universität Bukarest. Er ist auch als Schriftsteller, Literaturkritiker und Übersetzer tätig.

Publikationen: a) Bände: Epistole şi alte poeme, Iaşi, 2001; Die hagiographische Konvention, Konstanz, 2002; Cartea roz a comunismului (Hrsg.), Iaşi, 2004; Eclectica, Bukarest, 2007; b) Aufsätze über Goethe, Schleiermacher, Nietzsche, Constantin Noica, über mittelalterliche Literatur (Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach, Legende) sowie über deutsche und rumänische Gegenwartsautoren (Thomas Bernhard, Enzensberger, Huchel, Paul Miron usw.); c) Übersetzungen aus Meister Eckhart, Schopenhauer, Adorno, R. Koselleck sowie aus französischen, deutschen und amerikanischen Gegenwartsautoren ins Rumänische (P. Handke, P. Huchel, U. Allemann, J. Daive, M. Métail, J. Fante, usw.).

  ► Irene FANTAPPIÈ hat in Vergleichenden Literaturen an der Universität Bologna (Italien) unter der Leitung von Prof. Camilla Miglio promoviert. Zusammen mit Prof. Miglio hat sie ein Kolloquium über Paul Celan organisiert (Neapel, 22-23.1.2007) und die Akten des Kolloquiums herausgegeben („L’opera e la vita. Paul Celan e gli studi comparatistici. Università L’Orientale Edizioni, Neapel 2008). Sie hat ihr Studium der Germanistik an der Universität Bologna durchgeführt und zugleich auch an der Freien Universität Berlin, der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der University College London studiert. Ihr Studium hat sie mit einer Diplomarbeit abgeschlossen, die aus einem Vergleich zwischen der Dichtung von Paul Celan und Nelly Sachs bestand. Über Celan und Sachs hat sie auch mehrere Essays veröffentlicht. Ihre Doktorarbeit beschäftigt sich mit Karl Kraus’ Bearbeitungen von Shakespeares Dramen, und mit den Begriffen von Umschreibung und Montage in der Übersetzungstheorie. Ein Buch mit ihren Übersetzungen aus dem Werk von Karl Kraus ist 2007 erschienen. Sie hat Essays über Ingeborg Bachmann, Elfriede Jelinek und über die neuere deutsche Dichtung veröffentlicht. An der Universität Viterbo hat sie deutsche Literatur und Übersetzungswissenschaft unterrichtet.

  ► Markus FISCHER, Studium der Germanistik, Evangelischen Theologie und Pädagogik an den Universitäten Tübingen und Cambridge (1976-1982); Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen (1986); Wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Heidelberg (seit 1987); Lehrbeauftragter an den Universitäten Tübingen (bis 1987) und Heidelberg (seit 1987); Lektor des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an den Universitäten Bukarest (1992-1997) und Kairo (2000-2005).

Ausgewählte Publikationen: Augenblicke um 1900. Literatur, Philosophie, Psychoanalyse und Lebenswelt zur Zeit der Jahrhundertwende, Frankfurt am Main, Bern, New York 1986 (= Tübinger Studien zur deutschen Literatur, Bd. 11); „Also sind wir Multikulti oder nicht?“ – Zur Ethnologie der Identität in Richard Wagners Roman Das reiche Mädchen, in: Minderheitenliteraturen – Grenzerfahrung und Reterritorialisierung. Festschrift für Stefan Sienerth, hg. von George Guţu et al., Bukarest 2008, S. 227-244; ‚Zigeunerfiguren’ im Romanwerk von Catalin Dorian Florescu, in: ‚Zigeuner’ und Nation. Repräsentation – Inklusion – Exklusion, hg. von Herbert Uerlings und Iulia-Karin Patrut, Frankfurt a. M. 2008, S. 445-468; Das Eigene im Fremden. Zur Dialektik des Ägyptenbildes in Ingeborg Bachmanns unvollendetem Roman Der Fall Franza, in: Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005, hg. von Andrei Corbea-Hoişie und Alexander Rubel, Bukarest 2008, S. 112-132.

  ► George GUŢU: Studium der Rumänistik an der Universität Bukarest (1963-1964), dann der Germanistik und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig (1964-1969), doctor philosophiae der Universität Leipzig – Thema der Dissertation Die rumänische Koordinate der Lyrik Paul Celans (1977). Ordentlicher Professor, Leiter des Instituts für Germanistik der Universität Bukarest, Initiator, Gründungsmitglied und seit 1990 Präsident der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR), Gründer der Publikationen Zeitschrift der Germanisten Rumäniens und ’transcarpathica’ germanistisches jahrbuch rumänien, sowie der Buchreihe GGR-Beiträge zur Germanistik. Initiative und Durchführung von fünf bedeutenden internationalen Kongressen der Germanisten Rumäniens. Mitglied mehrerer rumänischen und internationalen Fachverbände (Gesellschaft der Germanisten Rumäniens, Österreichische Gesellschaft für Germanistik, Goethe-Gesellschaft Weimar, Institut für Österreichische und Internationale Literaturprozesse Wien, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Universität München, Rilke-Gesellschaft, Elias- Canetti-Gesellschaft Rousse, Goethe-Gesellschaft in Rumänien). Ehemals Inhaber des “Elias Canetti”- Lehrstuhls für Interkulturelle Osteuropa-Studien der Universität Frankfurt (Oder), ehemals Gastprofessur am Dipartimento di Studi Romanzi der Universität “La Sapienza” Rom etc.

Lehr- und Forschungsgebiete: Geschichte der deutschen Literatur (Aufklärung, Sturm und Drang, Klassik, Romantik); Deutsche und Österreichische Gegenwartsliteratur; Rumäniendeutsche Literatur; Deutschsprachige Literatur der Bukowina; Imagologie; Rezeptionsgeschichte und -theorie; Poetik; Literaturwissenschaftliche Methodendiskussion; Theorie und Praxis der Übersetzung; Geschichte der Germanistik; wissenschaftliche Betreuung von Doktoranden.

Veröffentlichungen: Die rumänische Koordinate der Lyrik Paul Celans, (Leipzig, 1977), Die Lyrik Paul Celans und der geistige Raum Rumäniens (Bucureşti, 1990), Die Lyrik Paul Celans und die rumänische Dichtung der Zwischenkriegszeit (Bucureşti, 1994), Geschichte der deutschen Literatur. Teil I (Bukarest 2001; Geschichte der deutschen Literatur, Teil II (Bukarest 2009), zahlreiche weitere Studien und Untersuchungen zu Paul Celan, Rose Ausländer, Alfred Margul-Sperber, Immanuel Weissglas, Goethe, Rilke, Gerhart Hauptmann, Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard, Elias Canetti, Christa Wolf, Volker Braun über interkulturelle, imagologische und literaturinterreferentielle Themen. (Siehe auch http://www.unibuc.ro/uploads_ro/20936/PublGutu.htm; http://www.ggr.ro/CV_07_gutu_RO.htm).

  ► Yoshihiko HIRANO: Studium der Germanistik in Kyoto (bis 1969); Aufenthalt durch ein DAAD-Stipendium in Bonn und Erlangen-Nürnberg (1975-76); Professur für Kultursemiologie in Kyoto (1992-97); Professur für Germanistik in Tokyo (1997-2007); Forschungsaufenthalt durch ein Stipendium vom ÖAD und aufgrund einer Wiedereinladung durch den DAAD in Graz und München (2003-04); Emeritierung von der Universität Tokyo (2007).

Publikationen (auf das letzte Jahrzehnt begrenzt): Legenden der Tiere. Eine Landkarte der deutschsprachigen Literatur in Osteuropa (Tokyo 2001); Celan oder Flora des Wahns. Allegorese der lyrischen Texte (Tokyo 2002); Das Denken namens Sacher-Masoch (Tokyo 2004); E. T. A. Hoffmann und Edogawa Rampo. Eros von Puppe und Optik (Tokyo 2007); Kulturfaktor Schmerz. Internationales Kolloquium in Tokyo 2005 (Hrsg. zusammen mit Christine Ivanović, Würzburg 2008). Viele Zeitschriftenaufsätze und Artikel über Paul Celan (z.B. Beiträge zu Celan-Jahrbuch u. Celan-Handbuch), Rilke, George, Kafka, Benjamin, Adorno, usw. Vorträge auf verschiedenen internationalen Symposien: Osnabrück 1992, Graz 2002, Tokyo, 2005, Graz 2006, Kyungju (Korea) 2008.    

  ► Andrei CORBEA-HOIŞIE: Studium der Germanistik, der Rumänistik und der Geschichte, ord. Professor für Germanistik an der Universität Jassy seit 1995, Inhaber des Blaise-Pascal-Forschungslehrstuhls der Fondation de l’Ecole Normale Supérieure Paris, Gastprofessuren an den Universitäten Paris 8, Siegen, Fribourg, Bukarest, Wien und an der Ecole Practique des Hautes Etudes Paris, Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt, Johann-Gottfried-Herder- und Jakob-und-Wilhelm-Grimm-Preisträger. Autor zahlreicher Arbeiten im Bereich der deutschen Literatur des 19. und des 20. Jahrhunderts, der Literaturtheorie, der Ästhetik, der vergleichenden Literatur- und Kulturgeschichte.

Publikationen u.a.: Paul Celans şi meridianul său, Iaşi 1998; Czernowitzer Geschichten. Über eine städtische Kultur in Mittel(Ost)-Europa, Wien/Köln/Weimar 2003; La Bucovine. Elements d’histoire politique et culturelle, Editions de l’Institut d’Etudes Slaves, Paris, 2003; Kulturlandschaft Bukowina. Studien zur deutschsprachigen Literatur des Buchenlandes nach 1918, Iaşi 1990 (hrsg.); Jüdisches Städtebild Czernowitz, Frankfurt am Main (hrsg.) 1998; Paul Celan. Biographie und Interpretation/ Biographie et interprétation, Konstanz/Paris/Iaşi 2000 (hrsg.); Stundenwechsel. Neue Perspektiven zu Alfred Margul-Sperber, Rose Ausländer, Paul Celan, Immanuel Weissglas, Iaşi/Konstanz/Bucureşti 2002 (hrsg.); «Czernowitz bei Sadagora». Identitäten und kulturelles Gedächtnis im mitteleuropäischen Raum, Iaşi/Konstanz 2006 (hrsg.), usw.

  ► Christine IVANOVIĆ, Studium der Germanistik, Slavistik, Philosophie in Erlangen, Belgrad, Duke, N.C. (USA). Promotion und Habilitation mit komparatistischem Schwerpunkt. Dissertation über Paul Celans Begegnung mit der russischen Literatur. Zahlreiche Publikationen über Paul Celan sowie Arbeiten mit intermedialen und interkulturellen Schwerpunkten. Seit 2003 Gastprofessorin an der Universität Tokyo.

Publikationen: Das Gedicht im Geheimnis der Begegnung (1996); Mitherausgeberin verschiedener Sammelbände, u.a. Phantastik – Kult oder Kultur? (2003), Kulturfaktor Schmerz (2008), Übersetzung – Transformation. Umformungsprozesse in/von Texten, Medien, Kulturen (erscheint 2009).

  ► Sissel LAEGREID: 1973-1980: Studium der Anglistik, Allgemeinen Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität Bergen. 1980-1990: cand. philol. und Gymnasiallektorin (Deutsch und Englisch), 1990-1994: Universitätsstipendiatin an der Universität Bergen, dort Dr. art. 1995. 1995-2006: Associate Professor und seit 2006 Professorin für Deutsche Literatur. Forschungsschwerpunkte und -Projekte: Exil- und Migrationsliteratur: Topographien des Exils. Oder ’das Unheimliche’ in Gedichten von Else Lasker-Schüler, Nelly Sachs, Rose Ausländer und Paul Celan. Ost-West-Identitäten und -Perspektiven: Rumäniendeutsche Literatur im europäischen Dialog. Beiträge zur Fremdheits- und Marginalitätsforschung.

Publikationen (Auswahl): Nach dem Tode - oder vor dem Leben. Das poetische Projekt Else Lasker-Schülers. Peter Lang Verlag: Frankfurt/M 1997. Hermeneutisk lesebok. Sissel Lægreid/Torgeir Skorgen (Hrsg.), Spartacus: Oslo 2001. Hermeneutikk – en innføring, Sissel Lægreid/Torgeir Skorgen. Spartacus: Oslo 2006. „Im Lichte der U-topie: Paul Celans Daseinsentwürfe chronotopisch gelesen“ in: Sunhild Galter/Peter Groth (Hrsg.): Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 2/2003, Editura Paideia: Bukarest 2003. „Das schwarze Auge der Mitternacht”: Topographien des Exils – oder das Unheimliche in der Lyrik von Else Lasker-Schüler”, in: Bluhm/Meier (Hrsg.): Else-Lasker-Schüler-Jahrbuch zur klassischen Moderne, Bd. 3, Wissenschaftlicher Verlag: Trier 2006. „Augenstimmen durch die Pforte der Chronotopoi. Zum Chronotopos des Exils bei Paul Celan“, in: Lothar Bluhm/Heinz Rölleke (Hrsg.): Wirkendes Wort. Deutsche Sprache und Literatur in Forschung und Lehre, Jahrgang 56, Heft 3, Wissenschaftlicher Verlag: Trier 2006. „’mit Ironie, ohne Unschuld’. Rückblick auf die Moderne/Postmoderne“, in: Ivar Sagmo (Hrsg.): Moderne – Postmoderne – und was noch?, Osloer Beiträge zur Germanistik. Peter Lang: Frankfurt/M 2007. 

  ► Camilla MIGLIO, Professorin (Professore Associato) für Germanistik und Lehrbeauftragte für Übersetzungswissenschaft an der philosophischen Fakultät  der Universität Neapel “L’Orientale”; Forschungsschwerpunkte: Kulturelle Translatologie. Koordinatorin des EU-finanzierten Projekts 2007-2013 „Europe as a Space of Translation”; Paul Celan als Übersetzter; Literarische Topographie in Celans Poetik; Ingeborg Bachmann und ihre ‚musikalische Poetologie‘; Gegenwartsliteratur, Migrantenliteratur in Deutschland, interkulturelle Germanistik; Komparatistische Studien: Kulturen zwischen Ost und West; Übersetzungsgeschichte: die Konstruktion eines Ost-Westlichen Kanons; Intermedialität: Studien zum Verhältnis zwischen Rhythmus und Musik (Goethe, Brentano, Rilke, Bachmann). Übersetzerin (u.a. Kafka, Enzensberger, Brentano, Waterhouse, Draesner); Publikationen u.a.: Celan e Valéry. Poesia, Traduzione di una distanza (Neapel 1997); Vita a fronte. Saggio su Paul Celan (Macerata 2005); Dello scrivere e del tradurre (Hg., zusammen mit Giovanni La Guardia und Valentina Di Rosa), Neapel 2007; L’Opera e la vita. Paul Celan e gli studi comparatistici (Hg., zusammen mit Irene Fantappié), Neapel 2008; Essays zur Goethezeit, zur Lyrik des XX Jahrhunderts und zur Gegenwartsliteratur (u.a Herder, Goethe, Brentano; Rilke, Benn, Celan, Bachmann; Terézia Mora, Peter Waterhouse). Auszeichnungen: Ladislao-Mittner-Preis in Bereich der Germanistik des DAAD, 2005.

  ► Helga MITTERBAUER ist Privatdozentin für neuere deutsche Literatur, sie lehrt am Institut für Germanistik der Universität Graz. Gastprofessuren an der Universität Zagreb (2005–2006) und an der ELTE Budapest (2003); Herausgeberin des Kulturwissenschaftlichen Jahrbuchs „Moderne“ (seit 2005); wissenschaftliche Mitarbeiterin an Forschungsprojekten, u.a. am Spezialforschungsbereich (SFB) Moderne – Wien und Zentraleuropa um 1900 (1997–2005); Research-Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften Wien (IFK, WS 2007/08).

Jüngste Buchpublikationen (in Auswahl): Die Netzwerke des Franz Blei. Kulturvermittlung im frühen 20. Jahrhundert (Tübingen 2003). Ver-rückte Kulturen. Zur Dynamik kultureller Transfers (Hg., Tübingen 2003), Übergänge und Verflechtungen. Kulturelle Transfers in Europa (Hg., Bern 2004), Entgrenzte Räume. Kulturelle Transfers um 1900 und in der Gegenwart (Hg., Wien 2005), Der Brief in der österreichischen und ungarischen Literatur (Hg., Budapest 2005), Zentraleuropa – ein hybrider kultureller Kommunikationsraum (Hg., Wien 2006), Kollektive und individuelle Identität in Österreich und Ungarn nach dem Ersten Weltkrieg (Hg., Wien 2007), Literatur ohne Grenzen. Transkulturelle Verflechtungen der Wiener Moderne (Habilitationsschrift 2008).

  ► Iulia-Karin PATRUT, geb. 1975 in Bukarest. Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Bukarest, danach der Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg, am Centre de Linguistique Appliquée der Université de Besançon und in Mumbai. 2001-2002: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik an der Universität Lüneburg; 2003-2005: Promotion über Paul Celan und Herta Müller im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs „Identität und Differenz“ an der Universität Trier. Seit 2005: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich „Fremdheit und Armut. Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart“ an der Universität Trier. 2008: Mitbegründung des DFG-Netzwerks „Postkoloniale Studien in der Germanistik“. Publikationen u.a.: Schwarze Schwester – Teufelsjunge. Ethnizität und Geschlecht bei Paul Celan und Herta Müller. Köln 2006. Mitherausgeberin.: ‚Zigeuner’ und Nation. Repräsentation – Inklusion – Exklusion. Frankfurt a. M. 2008; Minderheitenliteraturen – Grenzerfahrung und Reterritorialisierung. Bukarest 2008; Fremde Arme – arme Fremde. ‚Zigeuner’ in Literaturen Mittel- und Osteuropas. Frankfurt a. M. 2007; Ethnizität und Geschlecht. (Post-)koloniale Verhandlungen in Geschichte, Kunst und Medien. Köln 2006. Daneben Aufsätze u.a. zu J. G. Herder, F. Kafka und G. Trakl.

  ► Petro RYCHLO, Professor für fremdsprachige Literatur der nationalen Jurij Fedkowytsch-Universität Czernowitz/Černivci (Ukraine), Mitglied des Vereins ukrainischer Schriftsteller. Veröffentlichungen über deutsche und österreichische Autoren des 20. Jahrhunderts, deutsch-ukrainische Literaturbeziehungen und die deutschsprachige Literatur der Bukowina. Zahlreiche Übersetzungen ins Ukrainische (Georg Heym, Stephan Hermlin, Georg Maurer, Franz Fühmann, Günter Kunert, Uwe Kolbe, Mario Wirz, Jura Soyfer, Manes Sperber, Ingeborg Bachmann, Karl Lubomirski, Georg Drozdowski, Robert Flinker, Gregor von Rezzori, Rose Ausländer, Paul Celan u.a.). 2000-2002 Gastprofessor für Ukrainistik am Institut für Slawistik der Universität Wien. Herausgeber der Anthologien Die verlorene Harfe: Eine Anthologie deutschsprachiger Lyrik aus der Bukowina. Deutsch/Ukrainisch (Czernowitz, 2002, zweite, erweiterte Auflage 2008) und Europa erlesen: Czernowitz (Klagenfurt, 2004). Zuletzt erschienen: Poetik des Dialogs. Paul Celans Dichtung als Intertext (Czernowitz, 2005 – in ukrainischer Sprache), Literaturstadt Czernowitz (Czernowitz, 2007), Schibboleth. Jüdische Identitätssuche in der deutschsprachigen Dichtung der Bukowina (Czernowitz, 2008 – in ukrainischer Sprache).

  ► Hans-Jürgen SCHRADER ist emer. ord. Professor für deutsche Literatur an der Universität Genf (Lehrstuhl 1988−2008, zuvor 1970−1988 Jahre lehrend an der Universität Göttingen). Er ist Präsident der „Société genevoise d’études allemandes“, Ehrenpräsident der Raabe-Gesellschaft, korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften, ausgezeichnet mit dem „Ehrenkreuz (1. Kl.) für Kunst und Wissenschaft der Republik Österreich“. Schwerpunkte der wissenschaftlichen Publikationen und Editionen sind die religiöse Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts, Dichtungen der Goethezeit (v. a. Kleist und Goethe, Hainbund, Bräker, Brentano), des Vormärz und Realismus (Heine, Freiligrath, Grillparzer, Nestroy, Raabe, Keller, Meyer, Wagner), zur österreichischen Gegenwartsliteratur. Sachschwerpunkte sind jüdisch-deutsche Reflexionen, die literarische Adaption frühneuzeitlich-spiritualisticher, magischer und magnetisch-sympathetischer Konzepte, Fragen der Theorie und Geschichte literarischer Gattungen, zum Wechselverhältnis von literarischem Markt und Literatur, zur Buch- und Zensurgeschichte. – Curriculum und Schriftenverzeichnis unter www.unige.ch/lettres/alman/enseignants/moderne/schrader.html

  ► Horst SCHULLER, Prof. Dr., geb. 1940, studierte an der Babeş-Bolyai-Universität in Cluj/Klausenburg Germanistik und Romanistik. 1984 Promotion an der Universität Bukarest über „Literarische Tendenzen in der siebenbürgischen Kulturzeitschrift Klingsor, 1924-1939“. Seit 1990 im Fachbereich Germanistik an der Lucian-Blaga-Universität in Sibiu/Hermannstadt als Literaturprofessor tätig. Von 1999 bis zur Emeritierung 2000 Lehrstuhlinhaber. Komparatistische Veröffentlichungen zur rumäniendeutschen Literatur und der rumänisch-deutschen Übersetzungsgeschichte. Bucheditionen (Johann Karl Schuller, Friedrich Wilhelm Schuster, Josef Marlin, Otto Fritz Jickeli, Georg Maurer, Dichtung im Dialekt). Vorträge in Österreich (Graz, Wien, Salzburg), Deutschland (Freiburg, Bonn, Weimar, München, Tübingen), Polen (Warschau, Oppeln), Ungarn (Veszprém, Pécs, Mosonmagyarovar), Belgien (Antwerpen), Dänemark (Kopenhagen, Alborg).

  ► Hiroaki SEKIGUCHI, geboren in Osaka. Studium der Germanistik an der Keio Universität Tokyo und in Göttingen, Professor an der Meiji Universität Tokyo im Fach Komparatistik. Zu seinen wichtigsten Publikationen gehören: Paul Celan. Eine Biographie. Keio-University Press, 2007 (auf Japanisch, Ono Tozaburo-Preis); Auf den Spuren von Paul Celan. Ikubundo-Verlag 2006 (auf Japanisch, Österreichische Literatur-Preis Japan); Paul Celans Poetik des Wahns. Eine pathologische Studie zu seinen späten Gedichten. (In: Beiträge zur österreichischen Literatur, Jg. 23, 2007); Wege zum Steingarten. Japan-Rezeption in der Lyrik von Paul Celan und Günter Eich. (In: Martin Kubaczek und Masahiko Tsuchiya (Hg.): Bevorzugt beobachtet. Zum Japanbild in der zeitgenössischen Literatur. Indicum Verlag, München 2005). Zahlreiche Aufsätze über Bobrowski, Eich, Huchel, Grünbein, Heine und Hölderlin.

  ► Heinrich STIEHLER, geb. 1948, lehrt als Professor französische und rumänische Literatur- und Medienwissenschaft am Institut für Romanistik der Universität Wien. Zahlreiche diesbezügliche Publikationen in den entsprechenden Sprachen. Neben Veröffentlichungen zu Paul Celan war Heinrich Stiehler der Herausgeber der ersten deutschsprachigen Werkausgabe des rumänisch-französischen Erzählers Panait Istrati in 14 Bänden in der Bundesrepublik Deutschland.

  ► Grete TARTLER, geb. 23. November 1948 in Bukarest. Dr. phil. (Philosophie des Mittelalters), 1995. Lizentiatin der Fremdsprachenphilologien (Arabisch, Englisch, Universität Bukarest 1978) und der Musik (Musikkonservatorium Bukarest, 1972). - Veröffenlichte seit 1970 zwölf Gedichtbände (zuletzt: Materia signata - Cartea Romaneasca 2004). Wurde ins Englische von Fleur Adcock (Orient Express, Oxford University Press, 1990) und ins Schwedische von Ion Milos (Med fyra vingar, AB Gondolin förlags, 1995) übersetzt; Selbstübersetzungen und Dichtungen ins Deutsche. - Essays und Studien zur Philosophie und Politikwissenschaft (Melopoetik, Eminescu Verlag 1984, Die orientalische Probe, Eminescu 1991, Das Europa der Nationen, das Europa der Grundsätze, Cartea romaneasca, 2001, Arabische Weisheit, Polirom 2002,  Europäische Identität, Polirom 2006, Der einsame Weise, Humanitas 2006). - Übersetzungen aus dem Deutschen ins Rumänische (Goethe, Patrick Süskind, zeitgenössische deutsche Lyrik, österreichische Autoren u.a.) und aus dem Rumänischen ins Deutsche (zeitgenössische rumänische Lyrik in der Zeitschrift  Neue Literatur, 1987-1991). Des Weiteren Übersetzungen aus dem klassischen Arabisch, dem Englischen (Seamus Heaney, zeitgenössische Dichter) und Dänischen (Hans Christian Andersen u.a.) - Wöchentliche Literaturkolumnen und Rezensionen in Literaturzeitschriften. Zwischen 1992 – 2006, diplomatische Tätigkeit in Wien, Kopenhagen, Reykjavik und Athen. Unterrichtet seit 2001 « Europäische Identität » an der  Hochschule für politische Studien (SNSPA) Bukarest. Z.z. freischaffende Schriftstellerin.

  ► Barbara WIEDEMANN studierte Germanistik und Romanistik an der Universität Tübingen und promovierte mit einer Arbeit über Paul Celans Frühwerk (1985). Lehrbeauftragte an den Universitäten Regensburg und Tübingen, Herausgeberin von Werken und Briefen Paul Celans, Beteiligung an der Arbeitsgemeinschaft Celan-Kommentare und am Celan-Handbuch, zuletzt Mitherausgeberin des Briefwechsels mit Ingeborg Bachmann. Außer Arbeiten über Celan auch Untersuchungen über den funktionalen Regelverstoß bei Opitz, den modernen Gedichtbegriff, Bachtins Gedichtbegriff, aber auch über G. Ciprian und Immanuel Weißglas u.a.


 

Projektleiter:

 

Prof. Dr. George Guţu, Bukarest,

  Präsident der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens,

  Direktor des Forschungs- und Exzellenzzentrums "Paul

  Celan"

 

Prof. Dr. Ioana Crăciun-Fischer, Bukarest,

  Leiterin der Zweigstelle Bukarest der

  Gesellschaft der Germanisten Rumäniens,

  Programmdirektor im Forschungs- und Exzellenzzentrum

  "Paul Celan"

 

Directorul Centrului:

George Guţu (Bucureşti)

 

www.e-scoala.ro

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