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UNIVERSITATEA BUCUREŞTI / UNIVERSITÄT BUKAREST FACULTATEA DE LIMBI STRĂINE / FAKULTÄT FÜR FREMDSPRACHEN CATEDRA DE GERMANISTICĂ / INSTITUT FÜR GERMANISTIK Str. Pitar Moş 7-13 RO-010451 Bucureşti Tel. 0040-21-318.15.79; 0040-21-252.15.51; Tel.+Fax: 0040-21-252.59.72 E-mail: gutugeorge@yahoo.de www.unibuc.ro/ro/catd_lscllg_ro
în colaborare cu / in Zusammenarbeit mit
LEHRSTUHL FÜR SPRACHWISSENSCHAFT, LINGUISTISCHE KOMMUNIKATIONS- UND MEDIENFORSCHUNG, KULTURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT DER EUROPA-UNIVERSITÄT VIADRINA FRANKFURT (ODER) FACHBEREICH II GERMANISTIK DER UNIVERSITÄT TRIER INSTITUTT FOR FREMMED SPRÅK - GERMANISTIK ved Det humanistiske fakultet DER UNIVERSITETET I BERGEN [Siehe auch: http://www.fremmedsprak.uib.no/ost-west-begegnungen/index.htm] Dipartimento di Studi Romanzi, FACOLTÁ DI SCIENZE UMANISTICHE DER UNIVERSITÄT "LA SAPIENZA" ROM Dipartimento di civiltà classiche e moderne, Facoltá di LINGUE E LETTERATURE STRANIERE DER UNIVERSITÁ DELLA TUSCIA VITERBO Departamento de Estudos Germanísticos, Instituto de Letras e Ciências Humanas DER UNIVERSIDADE DO MINHO BRAGA DIPARTIMENTO DI STUDI LETTERARI E LINGUISTICI DELL'EUROPA UND DIPARTIMENTO DI STUDI COMPARATI, Facoltà di Lingue e Letterature Straniere, Università degli Studi di Napoli "l'Orientale"
Exzellenz- und Forschungszentrum "Paul Celan" Centrul de Cercetare şi Excelenţă "Paul Celan"
Strategii comunicaţionale interculturale în regiunea plurietnică EUROPA (Prezentarea programului) Interkulturelle Kommunikationsstrategien in der pluriethnischen Region EUROPA (Vorstellung des Programms)
↓ Zielsetzung, Themen für Hausarbeiten/Referate, bibliographische Hinweise (II. Semester 2007- 2008) Per Anklick gewünschte Lehrveranstaltung wählen: + Orientare în traducerea textului literar (Lekt. Dr. Horaţiu Decuble) + Cultură şi civilizaţie germanofonă (Lekt. Dd. Daniela Ionescu) + Limbă străină de profil (Assist. Dd. Carmen Cristache) + Varietăţi diatopice (Doz. Dr. Ioan Lăzărescu) + Fenomenul "literaturii" din perspectiva teoriei literare (Doz. Dr. Ioana Crăciun-Fischer) + Bilingvism (Doz. Dr. Cristina Maria Moreira Flores) + Literatura germană din România: Banatul şi Transilvania - spaţii de interculturalitate (Prof. Dr. Barbara Breysach, Prof. h.c. Dr. Stefan Sienerth)
+ Orientare în traducerea textului literar (Einführung in die Theorie und Praxis literarischer Übersetzung; Vorlesung und Seminar) - Lekt. Dr. Horaţiu Decuble [Fortsetzung vom 1. Semester] Zielsetzung: Vertiefung und Festigung der theoretischen Kenntnisse sowie Ausbau der praktischen Fähigkeiten der Kursteilnehmer im Bereich der literarischen Übersetzung; ihre Orientierung in der heutigen Arbeitswelt Inhalt: Im theoretischen Teil der Lehrveranstaltung werden zunächst die Begriffe von Literatur und Literarizität eruiert, um die Aufgabe des Übersetzers im Einklang mit den verschiedensten Auffassungen des literarischen Textes definieren zu können – als Kunst/Techne; Hermeneutik; Kulturmittlung usw. Dabei wird die spezifische Problematik hervorgehoben, die bei den meisten Theoretikern rekurrent ist: der Kunstgriff der Mittlersprache (mit konkretem Hinweis auf Französisch und Englisch); die Frage nach dem Wohin des Übersetzens und die Texte-à-texte-Übersetzung als Identifizierung eines Architextes; die Varianz-Phänomene als innerliterarische Imponderabilien (Diachronie und Diatopie des literarischen Stoffs); die Übersetzung als interkultureller Tausch; der Übersetzer als eminenter Leser usw. Im angewandten Teil der Veranstaltung werden ausgehend von veröffentlichten rumänischen Übersetzungen aus Meisterwerken der deutschen Literatur spezifische (Wortschatz-, Syntax-, Wortstel-lungs-) Probleme angegangen, um typische Tücken und Fallen des literarischen Übersetzens ausmachen zu können. Anschließend werden die Teilnehmer ins Arbeitsgebiet der Literaturübersetzung eingeführt, wobei das deutsche und das rumänische Verlagswesen sowie die heutigen Karriere-Opportunitäten vorgestellt werden.
Vorschläge für Referate / Hausarbeiten:
Literatur zur Übersetzungstheorie:
& + Cultură şi civilizaţie germanofonă (Landeskunde deutschsprachiger Länder; Vorlesung und Seminar): Lekt. Dr. Daniela Ionescu [Fort-setzung vom 1. Semester] Zielsetzung: Ziel der Veranstaltung ist es in diesem Semester Kenntnisse aus den Bereichen Politik, Staatswesen und Geschichte zu vertiefen, die zu einem kompetenten kulturellen Verstehen befähigen. Bewertung: Mündliches Referat und Mitarbeit während der Präsenzphasen Beschreibung: Folgen wir Platons Ausführungen im Dialog Protagoras, ist die politische Befähigung etwas, das Zeus allen Menschen beschert hat, da er der Überzeugung war, dass sonst die Staaten bald zugrunde gehen würden. Politische Bildung und solide Kenntnisse im Bereich Staatswesen, einschließlich seiner historischen Entwicklungen, sind eine notwendige Basis um eine Kultur verstehen zu können. Die politische Ordnung mit Grundgesetz, Verfassungsorganen, Wahlsystem und Föderalismus, sowie der historischen Ereignisse die dazu geführt haben, gehören zum notwendigen Wissensbestand eines „Deutschlandexperten“ im multikulturellen europäischen Kontext. Angestrebt wird durch diese Veranstaltung die Vertiefung der schon vorhandenen Kenntnisse in den genannten Bereichen, sowie die Befähigung zum Selbststudium. Ein besonderer Akzent liegt dabei auf der Sensibilisierung für die historische Bedingtheit von politischen Systemen und für den Unterschied zwischen politischer Theorie („die“ Demokratie soll) und der konkreten Lösungen (jedes Land hat seine eigene Demokratie). Die Veranstaltung nimmt es sich vor, das kontrastive Denken im Bereich Staat und Politik zu schulen, so dass vergleichende Betrachtungen der deutschsprachigen Länder und Rumäniens möglich werden. Mögliche Themen für die Kurzreferate:
(Die Nuancierung der Themen [konkrete Fragestellung] erfolgt in Absprache mit der Dozentin. Die Masteranden werden zudem ermutigt, eigene, hier nicht aufgelistete Themen vorzuschlagen.) Bibliographie:
Bemerkung: Alle angeführten Bücher können bei der Dozentin für einen begrenzten Zeitraum ausgeliehen werden.
& + Limbă străină de profil (Fremdsprachenkompetenz und interkulturelle Kompetenz; Seminar): Asist. Dd. Carmen Cristache [Fortsetzung vom 1. Semester] Zielsetzung: Ziel der Veranstaltung ist die Vertiefung und Festigung der Fremdsprachenkompetenz der Studierenden einerseits und ihre Sensibilisierung für die interkulturelle Kompetenz andererseits mit dem Zweck, mögliche Lösungswege aufzuzeigen, um unterschiedliche interkulturell bedingte Konfliktsituationen des Alltags erfolgreich zu managen Bewertung: Kurzreferate, aktive Beteiligung im Seminar, Hausarbeiten Beschreibung: Eine der großen Herausforderungen unserer Zeit besteht in der erfolgreichen Kommunikation, wenn Kulturen aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten aufeinander stoßen. Zwei parallel laufende Prozesse unserer Zeit führen u.a. dazu, dass der Umgang mit Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die andere Wertvorstellungen und Verhaltensweisen haben, Teil unseres Alltags geworden ist: Zum einen handelt es sich um die Globalisierung, zum anderen um die Erweiterung der Europäischen Union. Im Zuge zunehmender Europäisierung und Globalisierung der Wirtschaft, durch Ein- und Auswanderungen und einen weit verbreiteten Tourismus sind wir viel stärker als früher mit anderen Kulturen und fremden Umgangsformen konfrontiert. Diese Herausforderung soll im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Zum einen sollen die Studenten durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Texten und Textsorten für den interkulturellen Kontext und die Problematiken, die er mit sich bringt, sensibilisiert werden. Durch Diskussionen (das Sprechen Über) und Debatten soll ein Schritt in Richtung Erwerb interkultureller Kompetenz gewagt werden. Parallel steht der Fokus auch auf die Fremdsprachenkompetenz, auf die Bereiche des Wissens (Wortschatz, Grammatik, Intonation, Orthographie) und Könnens (Hör-, Leseverstehen, schriftliche und mündliche kommunikative Kompetenz). Zum anderen soll erfolgreiche interkulturelle Kommunikation im Mittelpunkt stehen. Das setzt Wissen voraus: Was heißt Kultur? Welche Dimensionen der Kultur gibt es? Was heißt interkulturelle Kommunikation? Was ist dabei zu beachten? Und schließlich: wie lassen sich interkulturelle Missverständnisse meistern? Anhand von so genannten Szenarien und durch die Methode des Rollenspiels sollen Gründe für misslungene Kommunikationssituationen festgestellt und Strategien erarbeitet werden, um sprachliche und interkulturelle Defizite aufzubrechen und zu überwinden. Mögliche Themen für die Kurzreferate:
(Die Liste ist offen. Themen, die den eigenen Interessen und den oben genannten Voraussetzungen entsprechen, können nach Rücksprache auch behandelt werden.) Bibliographie:
& + Varietăţi diatopice (Diatopische Varietäten; Doz. Dr. Ioan lăzărescu) Zielsetzung Inhalt: Vorschläge für Referate: Bibliographie:
& + Fenomenul "literaturii" din perspectiva teoriei literare (Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Literatur“ aus theoretischer Perspektive) Sondervorlesung. Doz. Dr. Ioana crăciun-fischer)
Zielsetzung: Unter Literaturtheorie versteht man im Allgemeinen die systematische Untersuchung des Wesens der Literatur und der Methoden ihrer Analyse. Der Haupteffekt der Literaturtheorie liegt, wie Jonathan Culler gezeigt hat, darin, dass sie den so genannten „gesunden Menschenverstand“ in Frage stellt: sie hinterfragt scheinbar vernünftige Ansichten über Dinge, wie Autorschaft, Bedeutung, Intention, Wirkung, wie z. B.: die weit verbreitete Vorstellung, dass die Bedeutung eines literarischen Textes dem entspricht, was sich der Autor „dabei gedacht hat“, oder den Gedanken, dass die Schrift nur Ausdruck einer verborgenen Wahrheit ist, nach der gesucht werden muss. Solche Vorstellungen gilt es zu hinterfragen. Folgende Themenkomplexe werden in der Vorlesung behandelt, und zwar sowohl aus theoretischer als auch aus literarpraktischer Perspektive:
Arbeitsweise und Abschlussvoraussetzungen: Thesenpapiere, individuelle Referate, Gruppenpräsentationen im Plenum Bibliographische Hinweise:
& + Bilingvism (Zu Fragen der Zweisprachigkeit. Kurzseminar; Doz. Dr. Cristina Maria Moreira Flores - Departamento de Estudos Germanísticos, Instituto de Letras e Ciências Humanas)
Termine: 22., 23 und 24. Mai 2008 Zielsetzung: Das Ziel dieses Kurses besteht darin, dem Studenten einen allgemeinen Überblick über die einzelnen Interessensfelder der Zweisprachigkeitsthematik zu vermitteln. Beschreibung: Mehrsprachigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der interkulturellen Kommunikation und ein Grundstein des globalisierten Europas. Der Begriff „Bilingualismus“ / „Zweisprachigkeit“ beschränkt sich jedoch nicht auf die gängige Definition „zwei (oder mehr) Sprachen sprechen zu können“, sondern erfasst eine Vielfalt von Interessensfeldern, auf die im Laufe des Seminars ein Blick geworfen wird. Dabei werden hauptsächlich drei Bereiche thematisiert: der individuelle Bilingualismus (Block 1); der gesellschaftliche Bilingualismus (Block 2) und linguistische Sprachkontaktphänomene (Block 3). BLOCK 1: Am 22.5.2008 Thema: Einführung in die Zweisprachigkeitsforschung:
Spezifische Bibliographie:
BLOCK 2: Am 23.05.2008 Thema: Soziolinguistische Komponente des Gebrauchs von mehreren Sprachen innerhalb einer multilingualen Sprachgemeinschaft:
Spezifische Bibliographie:
BLOCK 3: Am 24.01.2008 Thema: Sprachkontaktphänomene:
Spezifische Bibliographie:
Allgemeine Bibliographie:
Bewertung: Abgabe einer schriftlichen Arbeit. Aufbauend auf die im Rahmen des Seminars diskutierten Themen sollen die Studenten eine kleine Arbeit schreiben, in der konkret die deutsch-rumänische Zweisprachigkeit thematisiert wird.
& + Literatura germană din România: Banatul şi Transilvania -spaţii de interculturalitate (Rumäniendeutsche Literatur: Das Banat und Siebenbürgen - Räume der Interkulturalität - Siehe Stundenplan 2. Semester!) [Siehe prinzipiell auch die Thematik und die Literaturangaben vom I. Semeseter über: http://www.ggr.ro/Celan_Zentrum_Masterat_07d.htm] ↓ Prof. Dr. BARBARA BREYSACH, Neuere Deutsche Literatur und Komparatistik, Kulturwissenschaftliche Fakultät, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und Universität Olsztyn, Polen
Problematik:
Die Vorlesung beleuchtet Interkulturalität aus ganz verschiedenen historischen,
kulturräumlichen, soziokulturellen und migrations-geschichtlichen Perspektiven.
Interkulturalität kann vor dem Hintergrund von Mehrsprachigkeit multikultureller
Räume oder aus der Minoritätensituation von Migranten entstehen, sie kann aber
auch eine notwendige oder frei gewählte Perspektive auf Kultur und Gesellschaft
an sich sein, die eine Alternative zum nationalkulturellen Modell darstellt. Autoren und Texte:
1) Johannes Bobrowski, Autor aus einer
multikulturellen (deutsch/-litauisch-polnischen) Grenzregion
Literaturauswahl:
An dieser Lehrveranstaltung ist beteiligt mit Lehrauftrag auch: ↓ Prof. h.c. Dr. Stefan Sienerth, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Universität München
Directori de program:George Guţu (Bucureşti), Stefan Sienerth (München) |
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