UNIVERSITATEA BUCUREŞTI / UNIVERSITÄT BUKAREST

FACULTATEA DE LIMBI STRĂINE / FAKULTÄT FÜR FREMDSPRACHEN

 CATEDRA DE GERMANISTICĂ / INSTITUT FÜR GERMANISTIK

Str. Pitar Moş 7-13            RO-010451 Bucureşti    

Tel. 0040-21-318.15.79; 0040-21-252.15.51;

Tel.+Fax: 0040-21-252.59.72

E-mail: gutugeorge@yahoo.de

www.unibuc.ro/ro/catd_lscllg_ro

 

în colaborare cu / in Zusammenarbeit mit

 

 

 INSTITUT FÜR DEUTSCHE KULTUR UND GESCHICHTE SÜDOSTEUROPAS (IKGS) AN DER LUDWIG-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT MÜNCHEN

LEHRSTUHL FÜR SPRACHWISSENSCHAFT, LINGUISTISCHE KOMMUNIKATIONS- UND MEDIENFORSCHUNG, KULTURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT DER EUROPA-UNIVERSITÄT VIADRINA FRANKFURT (ODER)

FACHBEREICH II GERMANISTIK DER UNIVERSITÄT TRIER

INSTITUTT FOR FREMMED SPRÅK - GERMANISTIK ved Det humanistiske fakultet DER UNIVERSITETET I BERGEN

[Siehe auch: http://www.fremmedsprak.uib.no/ost-west-begegnungen/index.htm]

Dipartimento di Studi Romanzi, FACOLTÁ DI SCIENZE UMANISTICHE DER UNIVERSITÄT "LA SAPIENZA" ROM

Dipartimento di civiltà classiche e moderne, Facoltá di LINGUE E LETTERATURE STRANIERE DER UNIVERSITÁ DELLA TUSCIA VITERBO

Departamento de Estudos Germanísticos, Instituto de Letras e Ciências Humanas DER UNIVERSIDADE DO MINHO BRAGA

DIPARTIMENTO DI STUDI LETTERARI E LINGUISTICI DELL'EUROPA UND DIPARTIMENTO DI STUDI COMPARATI, Facoltà di Lingue e Letterature Straniere, Università degli Studi di Napoli "l'Orientale"

 

Exzellenz- und Forschungszentrum "Paul Celan"

Centrul de Cercetare şi Excelenţă "Paul Celan"

 

+ CURS DE MASTERAT / MAGISTERLEHRGANG 2007-2009 :

Strategii comunicaţionale interculturale în regiunea plurietnică EUROPA (Prezentarea programului)

Interkulturelle Kommunikationsstrategien in der pluriethnischen Region EUROPA (Vorstellung des Programms)

 

 ↓  Zielsetzung, Themen für Hausarbeiten/Referate,

      bibliographische Hinweise (II. Semester 2007-

      2008)

Per Anklick gewünschte Lehrveranstaltung wählen:

+ Orientare în traducerea textului literar (Lekt. Dr. Horaţiu Decuble)

+ Cultură şi civilizaţie germanofonă (Lekt. Dd. Daniela Ionescu)

+ Limbă străină de profil (Assist. Dd. Carmen Cristache)

+ Varietăţi diatopice (Doz. Dr. Ioan Lăzărescu)

+ Fenomenul "literaturii" din perspectiva teoriei literare (Doz. Dr. Ioana Crăciun-Fischer)

+ Bilingvism (Doz. Dr. Cristina Maria Moreira Flores)

+ Literatura germană din România: Banatul şi Transilvania - spaţii de interculturalitate (Prof. Dr. Barbara Breysach, Prof. h.c. Dr. Stefan Sienerth)

 

+ Orientare în traducerea textului literar (Einführung in die Theorie und Praxis literarischer Übersetzung; Vorlesung und Seminar) - Lekt. Dr.  Horaţiu Decuble [Fortsetzung vom 1. Semester]

Zielsetzung: Vertiefung und Festigung der theoretischen Kenntnisse sowie Ausbau der praktischen Fähigkeiten der Kursteilnehmer im Bereich der literarischen Übersetzung; ihre Orientierung in der heutigen Arbeitswelt

Inhalt: Im theoretischen Teil der Lehrveranstaltung werden zunächst die Begriffe von Literatur und Literarizität eruiert, um die Aufgabe des Übersetzers im Einklang mit den verschiedensten Auffassungen des literarischen Textes definieren zu können – als Kunst/Techne; Hermeneutik; Kulturmittlung usw. Dabei wird die spezifische Problematik hervorgehoben, die bei den meisten Theoretikern rekurrent ist: der Kunstgriff der Mittlersprache (mit konkretem Hinweis auf Französisch und Englisch); die Frage nach dem Wohin des Übersetzens und die Texte-à-texte-Übersetzung als Identifizierung eines Architextes; die Varianz-Phänomene als innerliterarische Imponderabilien (Diachronie und Diatopie des literarischen Stoffs); die Übersetzung als interkultureller Tausch; der Übersetzer als eminenter Leser usw.    

Im angewandten Teil der Veranstaltung werden ausgehend von veröffentlichten rumänischen Übersetzungen aus Meisterwerken der deutschen Literatur spezifische (Wortschatz-, Syntax-, Wortstel-lungs-) Probleme angegangen, um typische Tücken und Fallen des literarischen Übersetzens ausmachen zu können. Anschließend werden die Teilnehmer ins Arbeitsgebiet der Literaturübersetzung eingeführt, wobei das deutsche und das rumänische Verlagswesen sowie die heutigen Karriere-Opportunitäten vorgestellt werden.

 

Vorschläge für Referate / Hausarbeiten:

  • “Sprachenmittlung und Sprachvermittlung” - J. R. Ladmiral und die Übersetzung als interkulturelle Komunikation

  • Literaturübersetzung positivistisch beurteilen (Jiri Levi)

  • Das Fatum des Übersetzens und die Nostalgie der Ursprache (G. Steiner)

  • Übersetzungstheoretische Überlegungen ausgehend von der Bibelübersetzung (Hieronymus, Augustinus, Luther)

  • Übersetzung als emanzipatorisches Kulturprogramm (A. Berman)

  • Übersetzung als Leistung der Hermeneutik (insbesondere F. Schleiermacher und H-G. Gadamer)

  • W. Benjamins “Aufgabe des Übersetzers” (der Übersetzer zwischen “Mimesis” und “Eingedenken”)

  • E. Coseriu und die Voraussetzungen der deliberativen Übersetzungsmethode

  • Auf der Spur des Architextes (G. Genette, N. Frye)

  • Der Übersetzer als impliziter… und eminenter Leser (R. Ingarden, W. Iser, H.-R. Jauß)

  • Sprachliche Leistung und Übersetzung des Unterbewussten (S. Freud, J. Lacan)

  • Kognition und Übersetzen (W. Wilss)

  • Rumänische Faust-Fassungen, konstrativ gelesen (Blaga, Doinaş, Nemeş)

  • Begriffsbildung in den rumänischen Heidegger-Übersetzungen

Literatur zur Übersetzungstheorie:

  • J. Albrecht, Literarische Übersetzung. Geschichte, Theorie, kulturelle Wirkung, Darmstadt 1998.

  • F. Apel/A. Kopetzki, Literarische Übersetzung, (=Sammlung Metzler, Bd. 206), Stuttgart/Weimar 2003.

  • A. Berman, L’épreuve de l´étranger. Culture et traduction dans l’Allemagne romantique, Gallimard, Paris 1984 (oder: ders., The Experience of the Foreign. Culture and Translation in Romantic Germany, State University of New York, Albany, 1992)

  • E. Coseriu, Falsche und richtige Fragestellungen in der Übersetzungstheorie, in: W. Wilss (Hg.), Übersetzungswissenschaft, (=Wege der Forschung 535), Darmstadt 1981, S. 27-47.

  • G. Genette, Einführung in den Architext, Stuttgart 1990.

  • N. Greiner, Übersetzung und Literaturwissenschaft, (=Grundlagen der Übersetzungsforschung, Bd. 1), Tübingen 2004.

  • J.-R. Ladmiral, E. M. Lipiansky, Interkulturelle Kommunikation. Zur Dynamik mehrsprachiger Gruppen, Frankfurt a. M. 2000. (=Europäische Bibliothek interkultureller Studien 5)

  • J.-R. Ladmiral, Übersetzung und interkulturelle Kommunikation, Frankfurt a. Main 1998 (=Europäische Bibliothek interkultureller Studien 2)

  • J. Levý, Die literarische Übersetzung. Theorie einer Kunstgattung, Frankfurt a. Main 1969.

  • J. Levý, Übersetzung als Entscheidungsprozess, übers. von W. Wilss, in: W. Wilss (Hg.), Übersetzungswissenschaft, (=Wege der Forschung 535), Darmstadt 1981, S. 219-235.

  • C. L. H. Nibbrig (Hg.): Übersetzen: Walter Benjamin. Frankfurt a. M. 2001 (=edition suhrkamp 2041).

  • K. Reichert, Die unendliche Aufgabe. Zum Übersetzen, München/Wien 2003.

  • F. Schleiermacher, Methoden des Übersetzens (nach einem Vortrag gehalten am 24.6. 1813 in der Königlichen Akademie der Wissenschaften Berlin), in: H. J. Störig (Hg.), Das Problem des Übersetzens, (=Wege der Forschung Bd. VIII), Darmstadt 1963, S. 38-70.

  • G. Steiner, Nach Babel. Aspekte der Sprache und des Übersetzens, Frankfurt a. M. 2004 oder: Ders., După Babel. Aspecte ale limbii şi traducerii, Bucureşti 1993.

  • W. Wilss, Übersetzungswissenschaft, (=Wege der Forschung 535), Darmstadt 1981.

  • Internetbeiträge (untenstehende Adressen anklicken!):

http://www.rainer-kohlmayer.de/downloads/files/was_dasteht.pdf

http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=4046&ausgabe=200109

http://www.lrz-muenchen.de/~komparatistik_donat/psuebersetzung/palme%20-%20wagner%20levy.html

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+ Cultură şi civilizaţie germanofonă (Landeskunde deutschsprachiger Länder; Vorlesung und Seminar): Lekt. Dr. Daniela Ionescu [Fort-setzung vom 1. Semester]

Zielsetzung:

Ziel der Veranstaltung ist es in diesem Semester Kenntnisse aus den Bereichen Politik, Staatswesen und Geschichte zu vertiefen, die zu einem kompetenten kulturellen Verstehen befähigen.

Bewertung: Mündliches Referat und Mitarbeit während der Präsenzphasen

Beschreibung:

Folgen wir Platons Ausführungen im Dialog Protagoras, ist die politische Befähigung etwas, das Zeus allen Menschen beschert hat, da er der Überzeugung war, dass sonst die Staaten bald zugrunde gehen würden.

Politische Bildung und solide Kenntnisse im Bereich Staatswesen, einschließlich seiner historischen Entwicklungen, sind eine notwendige Basis um eine Kultur verstehen zu können. Die politische Ordnung mit Grundgesetz, Verfassungsorganen, Wahlsystem und Föderalismus, sowie der historischen Ereignisse die dazu geführt haben, gehören zum notwendigen Wissensbestand eines „Deutschlandexperten“ im multikulturellen europäischen Kontext.

Angestrebt wird durch diese Veranstaltung die Vertiefung der schon vorhandenen Kenntnisse in den genannten Bereichen, sowie die Befähigung zum Selbststudium. Ein besonderer Akzent liegt dabei auf der Sensibilisierung für die historische Bedingtheit von politischen Systemen und für den Unterschied zwischen politischer Theorie („die“ Demokratie soll) und der konkreten Lösungen (jedes Land hat seine eigene Demokratie). Die Veranstaltung nimmt es sich vor, das kontrastive Denken im Bereich Staat und Politik zu schulen, so dass vergleichende Betrachtungen der deutschsprachigen Länder und Rumäniens möglich werden.

Mögliche Themen für die Kurzreferate:

  • Deutsches Parteiensystem

  • Der deutsche Föderalismus

  • Die Rolle des Präsidenten im Staat

  • Das deutsche Grundgesetz

  • Hitler und der Nationalsozialismus

  • Marshallplan, Währungsreform, Berliner Blockade

  • Bildungsnotstand in Deutschland.

(Die Nuancierung der Themen [konkrete Fragestellung] erfolgt in Absprache mit der Dozentin. Die Masteranden werden zudem ermutigt, eigene, hier nicht aufgelistete Themen vorzuschlagen.)

Bibliographie:

Bemerkung: Alle angeführten Bücher können bei der Dozentin für einen begrenzten Zeitraum ausgeliehen werden.

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+ Limbă străină de profil (Fremdsprachenkompetenz und interkulturelle Kompetenz; Seminar): Asist. Dd. Carmen Cristache [Fortsetzung vom 1. Semester]

Zielsetzung: Ziel der Veranstaltung ist die Vertiefung und Festigung der Fremdsprachenkompetenz der Studierenden einerseits und ihre Sensibilisierung für die interkulturelle Kompetenz andererseits mit dem Zweck, mögliche Lösungswege aufzuzeigen, um unterschiedliche interkulturell bedingte Konfliktsituationen des Alltags erfolgreich zu managen

Bewertung: Kurzreferate, aktive Beteiligung im Seminar, Hausarbeiten

Beschreibung:

Eine der großen Herausforderungen unserer Zeit besteht in der erfolgreichen Kommunikation, wenn Kulturen aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten aufeinander stoßen. Zwei parallel laufende Prozesse unserer Zeit führen u.a. dazu, dass der Umgang mit Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die andere Wertvorstellungen und Verhaltensweisen haben, Teil unseres Alltags geworden ist: Zum einen handelt es sich um die Globalisierung, zum anderen um die Erweiterung der Europäischen Union. Im Zuge zunehmender Europäisierung und Globalisierung der Wirtschaft, durch Ein- und Auswanderungen und einen weit verbreiteten Tourismus sind wir viel stärker als früher mit anderen Kulturen und fremden Umgangsformen konfrontiert. Diese Herausforderung soll im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen.

Zum einen sollen die Studenten durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Texten und Textsorten für den interkulturellen Kontext und die Problematiken, die er mit sich bringt, sensibilisiert werden. Durch Diskussionen (das Sprechen Über) und Debatten soll ein Schritt in Richtung Erwerb interkultureller Kompetenz gewagt werden. Parallel steht der Fokus auch auf die Fremdsprachenkompetenz, auf die Bereiche des Wissens (Wortschatz, Grammatik, Intonation, Orthographie) und Könnens (Hör-, Leseverstehen, schriftliche und mündliche kommunikative Kompetenz).

Zum anderen soll erfolgreiche interkulturelle Kommunikation im Mittelpunkt stehen. Das setzt Wissen voraus: Was heißt Kultur? Welche Dimensionen der Kultur gibt es? Was heißt interkulturelle Kommunikation? Was ist dabei zu beachten? Und schließlich: wie lassen sich interkulturelle Missverständnisse meistern? Anhand von so genannten Szenarien und durch die Methode des Rollenspiels sollen Gründe für misslungene Kommunikationssituationen festgestellt und Strategien erarbeitet werden, um sprachliche und interkulturelle Defizite aufzubrechen und zu überwinden.

Mögliche Themen für die Kurzreferate:

  • Was heißt Kultur?

  • Welche Dimensionen der Kultur gibt es?

  • Was ist interkulturelle Kompetenz? Welche Hindernisse sind zu überwinden?

  • Was heißt interkulturelle Kommunikation?

(Die Liste ist offen. Themen, die den eigenen Interessen und den oben genannten Voraussetzungen entsprechen, können nach Rücksprache auch behandelt werden.)

Bibliographie:

  • Bickes, C. (1988): Konversationsunterricht und interkulturelle Kommunikation. In: Neuner, G. (Hrsg.): Kulturelle Kontraste im DaF-Unterricht. Stuttgart: Metzler, 205-216

  • Beniers, C. (2006): Managerwissen kompakt: Interkulturelle Kommunikation. München, Wien: Carl Hanser

  • Bremer, K./Roberts, C. u.a. (1996): Achieving Understanding in Intercultural Encounters. London, New York: Longman

  • Clyne, M. (1994): Intercultural Communication at Work. Cultural Values in Discourse. Cambridge: Cambridge University Press

  • Hofstede, G./Hofstede, G.J. (2005): Cultures and Organizations: Software of the Mind, Revised and expanded 2nd edition. New York: McGraw-Hill.

  • Dies. (2006): Lokales Denken, globales Handeln. Interkulturelle Zusammenarbeit und globales Management. 3., vollständig überarbeitete Auflage, München: Deutscher Taschenbuchverlag

  • Kumbier, D./Schulz von Thun, F. (Hrsg.) (2006): Interkulturelle Kommunikation: Methoden, Modelle, Beispiele. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt

  • Lodewick, K. (2003): DSH & Studienvorbereitung. Vorbereitung auf ein Studium an einer deutschsprachigen Universität. Text- und Übungsbuch. 3. erweiterte Auflage, Fabouda-Verlag, Göttingen

  • Ders. (2004): Gegensätze Neu. Textbuch. Fabouda-Verlag, Göttingen

  • Ders. (2004): Gegensätze Neu. Kursbuch. Fabouda-Verlag, Göttingen

  • Markus., W. (2006): Mit Chinesen arbeiten. Training und Führung von Mitarbeitern in China. Zürich: Orel Füssli

  • Sergey., F. (2003): Internationales Business. Präsentieren, Verhandeln, Business English. München: Rudolf Haufe

  • Schulz von Thun, F. (2005a): Miteinander reden 2. Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt

  • Ders. (2005b): Miteinander reden 3. Das „Innere Team“ und situationsgerechte Kommunikation, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt

  • Trompenaars, F. (1993): Riding the Waves of Culture: Understanding Cultural Diversity in Business. London: Economist Books

  • Willkop, E.-V./ Wiemer, C. u.a. (2003): Auf neuen Wegen. Deutsch als Fremdsprache für die Mittelstufe und Oberstufe. Hueber Verlag, Ismaning

  • Dies. (2004): Auf neuen Wegen. Deutsch als Fremdsprache für die Mittelstufe und Oberstufe. Unterrichtsbegleitung. Hueber Verlag, Ismaning. Dazu Tests und eine CD

  • http://www.ikud.de/

  • www.icunet.ag

  • www.vdivde-it.de/ciwes/pdf

&

+ Varietăţi diatopice (Diatopische Varietäten; Doz. Dr.

Ioan lăzărescu)

Zielsetzung

Inhalt:

Vorschläge für Referate:

Bibliographie:

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+ Fenomenul "literaturii" din perspectiva teoriei literare (Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Literatur“ aus theoretischer Perspektive) Sondervorlesung.  Doz. Dr. Ioana crăciun-fischer)

 

Zielsetzung:

Unter Literaturtheorie versteht man im Allgemeinen die systematische Untersuchung des Wesens der Literatur und der Methoden ihrer Analyse. Der Haupteffekt der Literaturtheorie liegt, wie Jonathan Culler gezeigt hat, darin, dass sie den so genannten „gesunden Menschenverstand“ in Frage stellt: sie hinterfragt scheinbar vernünftige Ansichten über Dinge, wie Autorschaft, Bedeutung, Intention, Wirkung, wie z. B.: die weit verbreitete Vorstellung, dass die Bedeutung eines literarischen Textes dem entspricht, was sich der Autor „dabei gedacht hat“, oder den Gedanken, dass die Schrift nur Ausdruck einer verborgenen Wahrheit ist, nach der gesucht werden muss. Solche Vorstellungen gilt es zu hinterfragen. Folgende Themenkomplexe werden in der Vorlesung behandelt, und zwar sowohl aus theoretischer als auch aus literarpraktischer Perspektive:

  1. Die Autonomie der dichterischen Sprache: Sprachkrise, Sprachkritik und Sprachskepsis

  2. Theorie und Praxis der Intertextualität als eines Wegs aus der Sprachkrise

  3. Theorie und Praxis der Rezeptionsästhetik am Beispiel der sog. „Konkreten Poesie“

  4. Werkimmanenz (Emil Staiger: „Die Kunst der Interpretation“)

  5. Die dichterische Phantasie und die psychoanalytische Theorie Sigmund Freuds

  6. Die analytischen Grenzen des Positivismus

  7. Gender Studies

  8. Hermeneutik.

Arbeitsweise und Abschlussvoraussetzungen:

Thesenpapiere, individuelle Referate, Gruppenpräsentationen im Plenum

Bibliographische Hinweise:

  1. Jonathan Culler: Literaturtheorie. Eine kurze Einführung, Philipp Reclam jun., Stuttgart 2002.

  2. Oliver Jahraus: Literaturtheorie, A. Francke Verlag, Tübingen 2004.

  3. Oliver Jahraus / Stefan Neuhaus (Hrsg.): Kafkas „Urteil“ und die Literaturtheorie. Zehn Modellanalysen, Philipp Reclam jun., Stuttgart 2002.

  4. Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart. Herausgegeben und kommentiert von Dorothee Kimmich u.a., Philipp Reclam jun., Stuttgart 1996.

&

+ Bilingvism (Zu Fragen der Zweisprachigkeit. Kurzseminar; Doz. Dr. Cristina Maria Moreira Flores - Departamento de Estudos Germanísticos, Instituto de Letras e Ciências Humanas)

 UNIVERSIDADE DO MINHO BRAGA

Termine: 22., 23 und 24. Mai 2008

Zielsetzung:

Das Ziel dieses Kurses besteht darin, dem Studenten einen allgemeinen Überblick über die einzelnen Interessensfelder der Zweisprachigkeitsthematik zu vermitteln.

Beschreibung:

Mehrsprachigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der interkulturellen Kommunikation und ein Grundstein des globalisierten Europas. Der Begriff „Bilingualismus“ / „Zweisprachigkeit“ beschränkt sich jedoch nicht auf die gängige Definition „zwei (oder mehr) Sprachen sprechen zu können“, sondern erfasst eine Vielfalt von Interessensfeldern, auf die im Laufe des Seminars ein Blick geworfen wird. Dabei werden hauptsächlich drei Bereiche thematisiert: der individuelle Bilingualismus (Block 1); der gesellschaftliche Bilingualismus (Block 2) und linguistische Sprachkontaktphänomene (Block 3).

BLOCK 1:  Am 22.5.2008

Thema: Einführung in die Zweisprachigkeitsforschung:

  • Definition(en) von Bilinguismus: Diskussion der wichtigsten Definitionen;

  • Der bilinguale Sprecher als „Ort“ von Sprachkontakt;

  • Erwerbsformen: die wichtigsten Theorien zum Erst- und Zweitspracherwerb; zum simultanen und sukzessiven Erwerb;

  • Das zweisprachige Hirn: neuro- und psycholinguistische Ansätze.

Spezifische Bibliographie:

  • Ahrenholz, Bernd (Hrsg.) (2006)  Kinder mit Migrationshintergrund. Spracherwerb und Fördermöglichkeiten. Freiburg: Fillbach.

  • de Houwer, A. (1995) “Bilingual language acquisition”, in P. Fletcher & B. MacWhinney (eds.), The Handbook of Child Language. Oxford: Blackwell, 219-250. 

  • Möhring, A./Meisel, J. (2003): “The Verb-Object parameter in simultaneous and successive acquisition of bilingualism”, in Natascha Müller (ed.), (In)vulnerable Domains in Multilingualism. Amsterdam/ Philadelphia: John Benjamins, 295-334.

  • Paradis, N. (2004): A neurolinguistic Theory of Bilingualism. Amsterdam/ Philadelphia: John Benjamins

  • Reich, Hans/Roth, Hans-Joachim (2002) Spracherwerb zweisprachig aufwachsender Kinder und Jugendlicher. Ein Überblick über den Stand der nationalen und internationalen Forschung. Hamburg: Behörde für Bildung und Sport. Amt für Schule

  • http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/bildung-sport/service/veroeffentlichungen/ handreichung/gutachten-zur-zweisprachigkeit-pdf,property=source.pdf

BLOCK 2:  Am 23.05.2008

Thema:   Soziolinguistische Komponente des Gebrauchs von mehreren Sprachen innerhalb einer multilingualen Sprachgemeinschaft:

  • Zweisprachigkeit im Kontext der Migration.

  • Sprachwahl und Sprachgebrauch: Domänen der Diglossie

  • Bikulturalismus: Sprache – Identität - Emotionen.

Spezifische Bibliographie:

  • Koven, Michele (2006) “Feeling in Two Languages: A Comparative Analysis of a Bilingual’s Affective Displays in French and Portuguese”, in A. Pavlenko (Hrsg.) Bilingualism, Emotions, and Selves. Clevedon: Multilingual Matters, 84-117.

  • Lüdi, Georges/Py, Bernard (1984) Zweisprachigkeit durch Migration, Tübingen: Niemeyer.

  • Flores, Cristina (2007) "Zweisprachigkeit, Rückwanderung und Identität", in Henry Thorau (Hrsg.), Heimat in der Fremde/Pátria em terra alheia, Berlin, Edition Tranvia - Verlag Walter Frey, 168-176.  http://hdl.handle.net/1822/7702

BLOCK 3:  Am 24.01.2008

Thema:  Sprachkontaktphänomene:

  • Codeswitching;

  • Interferenzen und Transfer

  • Sprachverlust

Spezifische Bibliographie:

  • Flores, Cristina (2007) “Sprachverlust im Kontext deutsch - portugiesischer Remigration”, in C.Flores & O. Grossegesse (Hrsg), Wildern in luso-austro-deutschen Textrevieren. Festschrift für Erwin Koller. Braga: Cehum, Universidade do Minho, 87-100.    http://hdl.handle.net/1822/7699

  • Heller, M./Pfaff, C. (1996): “Code-switching”, in Goebl (et al.) (Hrsg.), Kontaktlinguistik. Contact Linguistics. Linguistique de contact. Berlin/ New York: de Gruyter, 594-607.

  • Poplack, Shana  (1980) “Sometimes I’ll start a sentence in Spanish y termino en español: toward a typology of code-switching”, Linguistics 18, 581-618.

Allgemeine Bibliographie:

  • Grosjean, François (1982) Life with Two Languages. Cambridge: Harvard UP.

  • Myers-Scotton, Carol (2006) Multiple Voices. An Introduction to Bilingualism. Oxford: Blackwell.

  • Romaine, Suzanne (1995) Bilingualism.2ª ed. Oxford: Blackwell.

Bewertung:

Abgabe einer schriftlichen Arbeit.

Aufbauend auf die im Rahmen des Seminars diskutierten Themen sollen die Studenten eine kleine Arbeit schreiben, in der konkret die deutsch-rumänische Zweisprachigkeit thematisiert wird.

&

+ Literatura germană din România: Banatul şi Transilvania -

spaţii de interculturalitate (Rumäniendeutsche Literatur: Das Banat und Siebenbürgen - Räume der Interkulturalität  - Siehe Stundenplan 2. Semester!) [Siehe prinzipiell auch die Thematik und die Literaturangaben vom I. Semeseter über: http://www.ggr.ro/Celan_Zentrum_Masterat_07d.htm]

 ↓  Prof. Dr. BARBARA BREYSACH, Neuere Deutsche Literatur und Komparatistik, Kulturwissenschaftliche Fakultät, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und Universität Olsztyn, Polen

EUROPA-UNIVERSITÄT VIADRINA FRANKFURT (ODER)

Problematik: Die Vorlesung beleuchtet Interkulturalität aus ganz verschiedenen historischen, kulturräumlichen, soziokulturellen und migrations-geschichtlichen Perspektiven. Interkulturalität kann vor dem Hintergrund von Mehrsprachigkeit multikultureller Räume oder aus der Minoritätensituation von Migranten entstehen, sie kann aber auch  eine notwendige oder frei gewählte Perspektive auf Kultur und Gesellschaft an sich sein, die eine Alternative zum nationalkulturellen Modell darstellt.
Es handelt sich zum einen um Interkulturalität in einem multinationalen Grenzraum (Bobrowski), um poetische Interkulturalität im Kontext von Reiseliteratur (Fichte), um interkulturelle Interferenzen aus der Perspektive der türkischen-deutschen Migration (Özdamar), um die interkulturelle Perspektive eines russischstämmigen, österreichisch-jüdischen Autors (Vertlib), um verwehrte Interkulturalität im totalitären Staat (Müller), schließlich um die neue Selbstverständlichkeit, mit der Autorinnen wie Bank und Banciu mit ihrem ungarischen bzw. rumänischen Blickwinkel deutsche Gegenwart interkulturell verstehen.


Die Vorlesung benutzt den Fokus der Literatur, um Strategien interkultureller Selbstverständigung und interkultureller Kommunikation zu beleuchten; sie will über den Umweg der Literatur kulturelle und soziokulturelle Konstellationen und Konflikte im globalisierten Europa analysieren. Interkulturalität wird dabei als inter-europäisches Phänomen, aber auch als Beziehung von Europa zum nichteuoropäischen Raum thematisiert. Methodisch wird zwischen Literatur- und  Kommunikationswissenschaften vermittelt.

Autoren und Texte:

1) Johannes Bobrowski, Autor aus einer multikulturellen (deutsch/-litauisch-polnischen) Grenzregion
2) Hubert Fichte, Reiseliteratur mit interkultureller Perspektive
3) E. S. Özdamar, Deutsch-türkische Migrationserfahrung
4) Vladimir Vertlib, Österreichisch-jüdische und russische Migrationsper-spektive
5) Herta Müller, Verweigerte und ersehnte Interkulturalität im totalitären Rumänien
6) Zsuzsa Bank, Interkulturelle Perspektive im vereinten Europa
7) Carmen-Francesca Banciu, Rumänische Schriftstellerin deutscher Sprache

 

Literaturauswahl:

  1. carmine gino Chiellino, Interkultureller Literatur in Deutschland. Stuttgart 2007.

  2. doris Bachmann-Medick, Cultural Turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften. Reinbek 2006. (Siehe Rezensionen dazu in: http://www.perlentaucher.de/buch/24960.html)

  3. dominic Busch/hartmut Schröder (Hrsg.), Perspektiven interkultureller Mediation. Grundlagentexte zur kommunikationswissenschaftlichen Analyse triadischer Verständigung. Frankfurt am Main ... 2005.

  4. dominic Busch: Interkulturelle Mediation. Eine theoretische Grundlegung triadischer Konfliktbearbeitung in interkulturell bedingten Kontexten. Frankfurt am Main etc. 2005 u. 2007.

  5. Handbuch Interkulturelle Germanistik. Herausgegeben von Alois Wierlacher und Andrea Bogner. Stuttgart und Weimar 2003. (Siehe: http://www.wierlacher.de/handbuch.htm)

An dieser Lehrveranstaltung ist beteiligt mit Lehrauftrag auch:

 ↓  Prof. h.c. Dr. Stefan Sienerth, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Universität München

LUDWIG-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT MÜNCHEN / IKGS

Directori de program:

George Guţu (Bucureşti), Stefan Sienerth (München)

www.e-scoala.ro

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