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INSTITUT FÜR DEUTSCHE KULTUR UND GESCHICHTE SÜDOSTEUROPAS (IKGS) AN DER LUDWIG-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT MÜNCHEN

 

IN ZUSAMMENARBEIT MIT

 

UNIVERSITÄT BUKAREST,  INSTITUT FÜR GERMANISTIK , FoRschungs- und ExzellenzzentruM "Paul Celan"

Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof /Akademie Mitteleuropa Bad Kissingen

Stiftungslehrstuhl Deutsche Literatur im südöstlichen Mitteleuropa, Babeş-Bolyai-Universität Cluj/Klausenburg

Institutt for fremmedspråk, Det humanistiske fakultet, Universitetet i Bergen 

[Siehe auch: http://www.fremmedsprak.uib.no/ost-west-begegnungen/index.htm]

 

Exzellenz- und Forschungszentrum "Paul Celan"

 Mehrsprachige und interkulturelle Kommunikation in pluriethnischen Regionen Südosteuropas

 

 Workshop: "Grenzüberschreitungen, Zwischenräume, Identitätsoptionen. Rumäniendeutsche Literatur im norwegisch-rumänisch-deutschen Dialog"

Bad Kissingen, 10.-13. April 2008

[Im Rahmen eines von der norwegischen Meltzer-Stiftung und von der Europäischen Union geförderten 3-Länder-Projekts]

Austragungsort:

 

Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof /Akademie Mitteleuropa Bad Kissingen.

 B E R I C H T

Budapester Nachwuchswissenschaftler stellen ihre Arbeitsprojekte bei einer Tagung zur rumäniendeutschen Literatur in Bad Kissingen vor

Von Dieter Michelbach

Bálint Walter von der ELTE Budapest sprach über das Thema „Intertextuelle Bezüge in Franz Hodjaks Romanen“ und die Doktorandin Orsolya Lénárt, ebenfalls von der ELTE Budapest, referierte über ihr Arbeitsprojekt „Deutsch-ungarische Literaturbeziehungen im 17. Jahrhundert. Die bibliographische Bestandsaufnahme.“ Sie untersucht die etwa 2500 binnendeutschen Werke in der deutschen Literatur aus dem 17. Jahrhundert, die Ungarn thematisieren.

Beide Nachwuchswissenschaftler sind mit einer Studiengruppe aus Budapest und Klausenburg um Dr. András Balogh nach Bad Kissingen zur dritten Ost-West-Begegnung angereist, die am 10.-13. April in der Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof/Akademie Mitteleuropa stattfand. Unter dem Titel „Grenzüberschreitungen, Zwischenräume, Identitätsoptionen. Rumäniendeutsche Literatur im norwegisch-rumänisch-deutschen Dialog“ haben die Veranstalter – das Institutt for fremmedspråk, Det humanistiske fakultet, Universitetet i Bergen (Prof. Dr. Sissel Lægreid), die Universität Bukarest, Institut für Germanistik/Exzellenz- und Forschungszentrum „Paul Celan“ (Prof. Dr. George Guţu), das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Prof. h.c. Dr. Stefan Sienerth/Prof. h.c. Dr. Peter Motzan), der Stiftungslehrstuhl Deutsche Literatur im südöstlichen Mitteleuropa der Babeş-Bolyai-Universität Cluj/Klausenburg (Prof. Dr. András Balogh), ein dichtes wissenschaftliches Programm rund um die rumäniendeutsche Literatur nebst Autorenlesung mit dem Schriftsteller und Publizisten Dr. h.c. Hans Bergel geboten.

„Ost-West-Perspektiven“ bzw. ausführlich: „Ost-West-Identitäten und -Perspektiven: Rumäniendeutsche Literatur im norwegisch-rumänischen Dialog. Beiträge zur Fremdheits- und Marginalitätsforschung“ ging aus einem Erasmus-Austausch zwischen Bergen und Bukarest (2004-2005), hervor und wurde in seiner Entwicklungsphase von der Universität in Bergen koordiniert. Das IKGS mit seiner Bibliothek und dem Archiv sowie dem Verlag und der Kulturzeitschrift „Spiegelungen“ (vormals: „Südostdeutsche Vierteljahresblätter“) beteiligte sich als Dialogpartner für den wissenschaftlichen Austausch und die Publikation von Forschungsresultaten an dem durch L. Meltzers Høyskolefond und der Europäischen Union geförderten Drei-Länder-Projekts.

Im konstituierenden ersten Treffen in Temeswar anläßlich des VII. Kongresses der Germanisten Rumäniens vom 22.-25. Mai 2006 wurden die Weichen gestellt und die erste „Ost-West-Begegnungen. Rumäniendeutsche Literatur im norwegisch-rumänisch-deutschen Dialog“ fand vom 26.-29. April 2007 an der Universität Bergen statt. In Bukarest traf man sich dann zum Thema „Interkulturelle Perspektiven. Die rumäniendeutsche Literatur im europäischen Kontext“ vom 8.-9. November 2007. In dem nun in Bad Kissingen stattfindenden dritten Treffen referierten die Wissenschaftler aus Norwegen, Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien mit unterschiedlichen Schwerpunkten über Adolf Meschendörfer, Andreas Birkner, Hans Bergel, Dieter Schlesak, Joachim Wittstock, Richard Wagner, Franz Hodjak, Rolf Bossert, Hellmut Seiler, Herta Müller, Paul Celan sowie Moses Rosenkranz. Ein Sammelband, in dem die Referate der zurückliegenden Tagungen festgehalten werden, ist in Planung.

 

[Neue Zeitung [Ungarndeutsches Wochenblatt, Budapest], Nr. 19, 52. Jg. (9.5.2008), S. 6.]

11. April 2008:

Bei der Eröffnung.

(Aufnahme: Mariana Lăzărescu)


Anschrift der verantwortlichen Veranstalter:

Peter Motzan: peter.motzan@ikgs.de

Stefan Sienerth: stefan.sienerth@ikgs.de


Unsere Anschrift:

Forschungs- und Exzellenzzentrum "Paul Celan"

des Germanistischen Instituts der Universität Bukarest

 

Str. Pitar Moş 7-13

RO-010451 Bucureşti

România / Rumänien

Tel.: 0040-21-318.15.79 (App. 27); 0040-21-252.15.51

Fax: 0040-21-252.59.72

url: www.ggr.ro/Celan_Zentrum1.htm

e-mail: gutugeorge@yahoo.de; dinogetian@aol.de

Kontaktperson: Assist. Dd. Lucia Nicolau, bigparola@yahoo.com

 

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