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UNIVERSITÄT BUKAREST

 INSTITUT FÜR GERMANISTIK

 

IN ZUSAMMENARBEIT MIT

 

INSTITUT FÜR DEUTSCHE KULTUR UND GESCHICHTE SÜDOSTEUROPAS (IKGS) AN DER LUDWIG-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT MÜNCHEN

Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof /Akademie Mitteleuropa Bad Kissingen

Stiftungslehrstuhl Deutsche Literatur im südöstlichen Mitteleuropa, Babeş-Bolyai-Universität Cluj/Klausenburg

Institutt for fremmedspråk, Det humanistiske fakultet, Universitetet i Bergen 

[Siehe auch: http://www.fremmedsprak.uib.no/ost-west-begegnungen/index.htm]

 

Exzellenz- und Forschungszentrum "Paul Celan"

 Mehrsprachige und interkulturelle Kommunikation in pluriethnischen Regionen Südosteuropas

 

 Workshop: "Grenzüberschreitungen, Zwischenräume, Identitätsoptionen. Rumäniendeutsche Literatur im norwegisch-rumänisch-deutschen Dialog"

Bad Kissingen, 10.-13. April 2008

[Im Rahmen eines von der norwegischen Meltzer-Stiftung und von der Europäischen Union geförderten 3-Länder-Projekts]

Austragungsort:

 

Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof /Akademie Mitteleuropa Bad Kissingen.

 E X P O S É

Die rumäniendeutsche Literatur, die seit den 1980er Jahren eine erstaunliche Resonanz in der Bundesrepublik Deutschland fand, bietet sich auch heute als ein ergiebiges Untersuchungsfeld im größeren Zusammenhang des internationalen Diskurses über Migration, Multikulturalität sowie über Minderheitenproblematik geradezu an. Im Rahmen eines von der EU mitgeförderten Drei-Länder-Projekts fanden im Jahr 2007 bereits zwei Symposien in Bergen und Bukarest über die rumäniendeutsche Literatur im norwegisch-rumänisch-deutschen Dialog statt, an welche die Tagung in Bad Kissingen anknüpft.

Entwicklungsgeschichtliche sowie sprachliche Besonderheiten und damit vielfältig ineinandergreifende und deutlich auseinanderklaffende Kontexte haben an der rumäniendeutschen Literatur mitgeschrieben und ihre spezifische ‚Hybridität’ geformt. Die deutschen Schriftsteller in und aus Rumänien sind Chronisten unverwechselbarer und doch auch paradigmatischer Erfahrungsgeschichten im Zeitalter der Extreme – sowohl jene, die in den Jahren der nationalkommunistischen Diktatur den langen Weg antraten aus der fremdgewordenen Heimat in die Fremde der Freiheit, als auch die wenigen, die sich ihr Bleiberecht nicht wegtrümmern ließen. Der Standort zwischen zwei größeren Nationalliteraturen wirkte sich prägend im Laufe einer wechselvollen Geschichte voller Risse und Brüche auf ihr schwankendes Selbstverständnis, ihre Grenzgänge, ihre interkulturellen Brückenschläge und intertextuellen Schreibweisen aus.

Rumänische, norwegische und deutsche Germanisten, ausgewiesene Kenner des Gegenstandsbereichs, referieren in Bad Kissingen über Fragen der Standortbestimmung und Zuordnung der rumäniendeutschen Literatur sowie über deren zentrale Themenkomplexe wie das Eigene und das Fremde, Bleiben oder Gehen, erzwungener Abschied und verwirrende Ankunft, Verstrickung, Anpassung und Widerstand, Schreibnöte und Identitätskrisen, Annäherung und Verweigerung im Mit- und Nebeneinander der Ethnien in Vielvölkerregionen.

Eingeplant ist auch eine Autorenlesung mit dem bekannten Schriftsteller und Publizisten Hans Bergel.

***

Anschrift der verantwortlichen Veranstalter:

"Peter Motzan" <peter.motzan@sokw.de>

"Stefan Sienerth" <stefan.sienerth@ikgs.de>

Unsere Anschrift:

Forschungs- und Exzellenzzentrum "Paul Celan"

des Germanistischen Instituts der Universität Bukarest

 

Str. Pitar Moş 7-13

RO-010451 Bucureşti

România / Rumänien

Tel.: 0040-21-318.15.79 (App. 27); 0040-21-252.15.51

Fax: 0040-21-252.59.72

url: www.ggr.ro/Celan_Zentrum1.htm

e-mail: gutugeorge@yahoo.de; dinogetian@aol.de

Kontaktperson: Assist. Dd. Lucia Nicolau, bigparola@yahoo.com

 

www.e-scoala.ro

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